Yoga ist vielschichtig und bewirkt Erstaunliches – zum ersten Weltyogatag

12 Gründe, warum Yoga sich rund um die ganze Welt verbreitet

12 Gründe, warum Yoga sich rund um die ganze Welt verbreitetBildquelle: bedandchai.com

Der 21. Juni 2015 ist der erste von den Vereinten Nationen deklarierte Welt-Yoga-TagAb diesem Tag wird das Datum weltweit im Zeichen eines „unschätzbaren Geschenks einer uralten Tradition“ stehen, wie Indiens Premier Narendra Modi die Verkündung des Welt-Yoga-Tages begründete. 191 Yogalehrer sollen Menschen in ebenso vielen Ländern zeigen, wie die 5000 Jahre alte indische Meditationstechnik Geist und Körper vereint.

Um diesen historischen Tag zu feiern, ist der amerikanische Journalist Philip M. Hellmich  im März dieses Jahres nach Rishikesh in Indien ans Internationale Yogafestival gereist, um Swamis und Yogis am Ufer des Ganges zu interviewen. Rishikesh wird als der Geburtsort des Yoga angesehen und liegt mitten im Himalaya. Es ist der Ort, wo die Beatles sich 1964 von Yogi Maharishi Mahesh unterrichten liessen.

Durch diese Interviews, die Hellmich in Indien und später auch mit Yogalehrern im Westen führte, hat er einen guten Überblick erhalten über das Phänomen und die Gründe der aktuellen weltweiten Verbreitung von Yoga.

Hier sind 12 Gründe, warum Yoga sich rund um die ganze Welt verbreitet:

1. Yoga ist uralt:

Ja, jeder weiss, dass Yoga tausende von Jahren alt ist. Diese Tatsache wurde für Philip M. Hellmich greifbarer, als er Vashisthas Höhle ausserhalb von Rishikesh besuchte. Vashistha lebte vor tausenden von Jahren und war der Guru von Lord Ram. Die Höhle wird immer noch in Ehren gehalten von Swamis, die dort Yogameditation praktizieren und tägliche Rituale ausüben.

2. Yoga ist eine Wissenschaft:

In Rishikesh traf Hellmich Sadhvi Bhagawati Saraswati, einen Doktoranden der Stanford Universität, der die akademische Laufbahn verlassen hatte, um sich einem Leben im Kloster zu verschreiben. Sadhvi und andere Lehrer sprechen von Yoga als einer Wissenschaft. Das heisst, dass es Methoden und Techniken enthält, die zu messbaren Ergebnissen führen – letztendlich zu Samadhi oder Einheit mit Gott/Kosmischem Bewusstsein. Sadhvi betont, dass Yoga frei von Dogmen sei und dass Menschen jeglicher Religion oder Kultur Yoga auf ihre Weise praktizieren können und daraus ihren je eigenen Gewinn ableiten können.

 3. Yoga wurde mit einer klaren Absicht in den Westen gebracht:

Im Interview mit den Machern des Filmes AWAKE: Das Leben des Yogananda, erfuhr Hellmich, wie eine Gruppe von Meistern in den Bergen des Himalayas ein ganzes Jahr lang Vorbereitungen dazu trafen, wie Paramahansa Yogananda den Westen in Kriya Yoga einführen sollte. Yogananda reiste 1920 nach Boston, und seine erste Rede hiess “Die Wissenschaft der Religion.” Yoga kam im Westen an, gerade als die Wissenschaftler begannen, die Quantenphysik zu erforschen. Vor dieser Zeit hatten die Menschen im Westen keine Sprache, um die Aspekte von Yoga, die Energie und Bewusstsein betrafen, zu verstehen. Es gibt eine Szene im Film AWAKE: Das Leben des Yogananda wo Yogananda als Kleinkind vom Guru seines Gurus, Lahiri Mahasaya, gesegnet wird. Lahiri sagt: “Die Botschaft von Yoga wird den Globus umspannen und der Menschheit helfen, sich untereinander besser zu verstehen.“

4. Die moderne Forschung bestätigt die positive Wirkung von Yoga:

Yogananda sprach schon Jahrzehnte bevor die Wissenschaftler über die Plastizität des Gehirns diskutierten über die Neuprogrammierung des Gehirns, die beim Yoga vor sich ging. Im Film AWAKE: Das Leben des Yogananda beschreibt die Ärztin Dr. Goel, wie Yoga das Bewusstsein eines einzelnen Menschen öffnet für ein grösseres, universelles Feld des Bewusstseins. Sie redet auch über die Wirkung dieser Übungen für die physische, mentale und emotionale Gesundheit.

5. Das moderne Leben lässt die Menschen zu Yoga Zuflucht nehmen:

Viele Yogalehrer aus den USA, China, Kazachstan, Uruguay, Mexico und aus vielen anderen Ländern sagten in den Interviews, dass sie anfingen Yoga zu praktizieren, um Erholung zu finden vom täglichen Stress, dem sie ausgesetzt sind, oder wegen körperlichen Problemen. Die “Suche nach dem Glück” im Konsum (in der Psychologie als die hedonistische Tretmühle bekannt) hinterlässt bei vielen Menschen ein Gefühl der Isolation, der Einsamkeit und der Erschöpfung.

6. Wenn du Yoga machst, macht Yoga dich:

Verschiedene Yogalehrer und Studenten redeten über die Veränderung, die sie durch Yoga erfahren hatten. Sie bemerkten, dass im Laufe der Zeit, während der sie Yoga praktizierten, ihr ganzes Sein sich anfing zu verändern, da sie mit einer tieferen Ebene ihrer selbst in Kontakt kamen. Die Swamis nannten diese tiefer liegende Essenz unser wirkliches Selbst oder die Seele, die Teil eines grösseren, universellen Bewusstseins ist. Der Psychologe und Yogalehrer Richard Miller sagte, dass Yoga den Menschen hilft, in einen non-dualen Bewusstseinszustand zu gelangen, in dem wir die Verbundenheit mit allem Lebendigen erfahren. Die Fähigkeit, zwischen einem dualen und non-dualen Zustand hin und her zu wechseln, eröffnet uns den Zugang zu Intuition und Weisheit, die uns führt im Alltag.

7. Yoga kann Klarheit geben über unsere Lebensaufgabe:

Viele Befragte machten die Aussage, dass Yoga ihnen geholfen habe, ihre Lebensaufgabe zu erkennen. Anstatt sich mit einem Titel oder einer Rolle zu identifizieren, identifizierten sie sich mehr mit einer tiefer liegenden Essenz und fragten sich aus dieser Position, wie sie anderen Menschen zu Diensten sein konnten. Eine der ungewöhnlichsten und inspirierendsten Geschichten, die ich in Rishikesh hörte,  war von Krzysztof Stec, der im kommunistischen Polen geboren wurde. Krzysztof war 15, als er Yoga durch seinen Onkel kennen lernte, der als  Benediktiner Mönch in einem entlegenen Kloster lebte. Krzysztof erlebte, dass sein Leben eine unerwartete Wende nahm, als er zu Menschen hingeführt wurde im Rahmen seiner Forschungsarbeit über die Wirkung von Yoga. Er setzte sein körperliches Training fort, bis er Meister war, und kombinierte es mit seiner Yogapraxis. Wie viele andere Leute, die ich kennen gelernt habe, hat auch Krzysztof ein tiefes Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen.

8. Yoga findet nicht nur auf der Matte statt, Yoga ist ein Lebensstil:

12 Gründe, warum Yoga sich rund um die ganze Welt verbreitet(Video abspielen mit Klick aufs Bild)

Hathayoga (die Asanas) sind für Viele ein erster Zugang zu Yoga. Aber die vertiefte Praxis von Yoga geht weit darüber hinaus. Die Yoga-Sutras von Patanjali bieten einen 8-fachen Weg, der zu Gott führt. Die ersten zwei Pfade sind Yama and Niyamas – die 10 ethischen Regeln und die Basis zur Denkweise eines Yogis, welche die Menschen anleiten zu einer guten Beziehung zu sich selbst und anderen. Die Asanas, oder Stellungen, sind der dritte Schritt, der die Grundlage zu den darauf aufbauenden Schritten darstellt, wie die Meditation zum Beispiel, welche den Menschen schliesslich zu Samadhi führt.

Vandana Shiva, eine führende Wissenschaftlerin und Unternehmerin in Indien, sagt, dass man Yoga nicht auf die Matte begrenzen sollte, auf der es praktiziert wird, denn es sei eine umfassende Lebensweise. Sie sagt auch, dass einer, der wirkliches Yoga praktiziert, weiss, dass er mit allem verbunden ist. Das hat zur Folge, dass er zu seiner Umwelt, zu seiner Nahrung und zu anderen Mengen eine Beziehung des Mitgefühls und der Fürsorge hat, weil er weiss, dass sie Teil seiner selbst sind.

9. Yoga ist ein Katalysator für Veränderung:

Yoga wird in Schulen, Gefängnissen und anderen sozialen Einrichtungen gelehrt, um den Menschen zu helfen, ihr Leiden zu lindern. In Rishikesh traf ich Sharon und Sandra Marotta, Mutter und Tochter, die einen Ashram für Autisten gegründet haben, eine non-profit Organisation, die Familien und Schulen mit autistischen Kindern durch Yoga unterstützt. Sharon sagte, dass den Kindern bereits simple Atemübungen helfen, sich zu beruhigen und zu erden. Später haben ich erfahren, dass ein Forschungsprojekt der Columbia Universität Sharons Erfahrungen bestätigt. Sie haben auch herausgefunden, dass Yogakurse Kindern zwischen 6 und 11 Jahren hilft, bessere schulische Leistungen zu erbringen.

10. Yoga fördert Heilung:

Ich habe zahlreiche Geschichten gehört von Menschen, die erzählt haben, wie Yoga ihnen geholfen bei körperlichen, mentalen und emotionalen Problemen hat. Tommy Rosen zum Beispiel, Yogalehrer und Gründer von Recovery 2.0 – ein Programm für Menschen mit Suchtproblemen – hat Yoga in ein 12 -Schritte-Programm eingebaut ähnlich dem der Anonymen Alkoholiker. Ich interviewte auch Brad Willis, einen ehemaligen Kriegskorrespondenten der NBC, der seinen gebrochenen Rücken und Krebs im 4. Stadium selbst heilte, hauptsächlich durch Yoga.

11. Yoga hilft Kriegsveteranen und Spitzenfussballern:

Eines meiner Interviews führte ich mit Susan Lynch, einer Veteranin des ersten Golfkriegs in Persien. Sie wurde von PTSD (Post-Traumatic Stress Disorder) geheilt, und schreibt das hautsächlich ihrer Yogapraxis zu. Susan ist Gründerin von There And Back Again, einer Non-Profit-Organisation für Veteranen mit PTSD. Auch Keith Mitchell, ein ehemaliger Profifussballer in der NFL, wurde dank Yoga wieder gesund, nachdem er seine Fussballkarriere wegen Verletzungen aufgeben musste. Keith arbeitet nun mit der Universität von Rochester und dem Kongressabgeordneten Ryan zusammen, um Veteranen und NFL-Spielern Yoga und andere Gesundheitsprogramme nahe zu bringen.

12. Yoga verbreitet sich in rasantem Tempo rund um den ganzen Globus:

Mit mehr als 1000 Menschen aus 60 Ländern zu reden brachte mir Beweis genug, um zu wissen, dass Yoga sich rund um die ganze Erde verbreitet.  Am besten hat mir das mein Interview mit Mohan Bhandari klar gemacht, einem Yogalehrer aus Indien, der 2003 nach China ging, um dort einen wöchentlichen Yogakurs abzuhalten. Zwölf Jahre später ist Mohan einer von Chinas führenden Yogalehrern mit über 50 Filialen. Er hat über 10’000 Lehrer in China ausgebildet und sagt, dass bei der Berufswahl von jungen Menschen Yoga an fünfter Stelle kommt.

Diese Interviews haben mir einen tiefen Einblick gegeben in die Wurzeln des Yoga, seine Essenz und die Art, wie es weltweit das Leben der Menschen verändert, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Es war eine Ehre und eine grosse Freude für mich, den The Yoga Day Summit ins Leben zu rufen und 8 Stunden Videomaterial zu produzieren, das der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung steht.

Darum seien Sie dabei, wenn wir am 21. Juni die Geschichte von Yoga miteinander feiern! Klicken Sie hier für Ihre kostenlose Teilnahme: www.yogadaysummit.com.

Geben Sie sich die Chance, einen Quantensprung in Ihrem Leben zu tun. Vielleicht wird Yoga auch Ihr Leben verändern!

Ihr Quantensprung-Coach

Life Coaching St. Gallen

 



Quelle:
Das Original dieses Artikels von Philip M. Hellmich wurde in The Huffington Post veröffentlicht.
Übersetzung von Monika Hasler

Der Autor:

Philipp M. Hellmich Philip M. Hellmich ist ‚Friedensdirektor’ bei The Shift Network, Direktor bei The Summer of Peace und führender Gestalter der World Peace Library. The Summer of Peace ist ein jährlich wiederkehrender Anlass, der 2012 von The Shift Network ins Leben gerufen wurde und findet in Form einer Online-Telekonferenz mit Interviews mit Friedensaktivisten aus der ganzen Welt statt.

Nehmen Sie kostenlos teil am ersten Welt-Yoga-Tag der Vereinten Nationen mit Klick auf unten stehendes Banner!  (englischsprachig)

Join us at The Yoga Day Summit

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 12 Gründe, warum Yoga sich rund um die ganze Welt verbreitet

Stopp dem Seeleninfarkt! – 5 wirkungsvolle Gewohnheiten, um ein Burnout zu vermeiden

5 wirkungsvolle  Gewohnheiten, um ein Burnout zu vermeiden

5 einfache Gewohnheiten, um ein Burnout zu vermeiden

Wie kann ein fleissiger und gewissenhafter Mensch seine Gesundheit und Arbeitskraft  erhalten und gleichzeitig ein Burnout vermeiden? Ein Burnout ist ein komplexer Zustand der Erschöpfung, einer Depression sehr ähnlich, und wird vom Arzt und Autor Rüdiger Dahlke in seinem neuen Buch als Seeleninfarkt bezeichnet. Ein Burnout oder Seeleninfarkt entsteht nicht über Nacht, sondern ist das Resultat von jahrelangem Raubbau an unserer Vitalkraft und entwickelt sich oft schleichend oder sogar unbemerkt. Selten ist er die Antwort auf ein einziges überforderndes Ereignis.

Wie kommt es denn, dass wir ausbrennen?

Hohe Anforderungen, wenig Anerkennung, Unsicherheit der Beschäftigung, Rücksichtslosigkeit am Arbeitsplatz, Mobbing, falsche Ernährung, zu wenig Schlaf etc. Die Gründe für unser Ausbrennen sind vielfältig. Der moderne Lebensstil mit all seinen Ansprüchen an Besitz, an Leistung, an Mithalten wollen mit dem Nachbarn, der sich an denselben Idealvorstellungen orientiert, dieser Lebensstil leistet einem Burnout Vorschub, da sind wir uns einig.

Viele moderne Erfolgsgeschichten lesen sich wie Adaptionen der antiken Heldengeschichten. Unsere Vorbilder sind Halbgötter wie Selena Gomez, Richard Branson und Roger Federer — wir (vor allem die Jüngeren unter uns) bewundern sie uneingeschränkt und studieren akribisch ihre Lebensgewohnheiten, um daraus für den eigenen Lebensplan hochgesteckte Zielen abzuleiten. Der Star-Unternehmer oder Rockstar mit Bilderbuchkarriere ist der Held, der auf seinem Lebensweg Dutzende von Meisterleistungen absolviert hat und trotz alldem Zeit findet für seine Pilatesübungen vor dem Abendessen. Herausragende Leistungen und mit tollen Auftritten im Rampenlicht stehen – wie unsere Idole – das sind die Statussymbole unserer Zeit.

Während wir einerseits danach trachten, so glücklich und gesund wie möglich zu leben, verausgaben wir uns für unseren finanziellen Erfolg, indem wir Überstunden machen, unser Bedürfnis nach Bewegung unterdrücken, auf frische Luft und gesunde Mahlzeiten verzichten, und unsere Beziehungen vernachlässigen und zu wenig schlafen. Wir haben das “optimale Leben“ im Visier, suchen die richtige Work-Life Balance und fühlen uns schlecht, weil es uns einfach nicht gelingen will.

Stress als Ursache einer Vielfalt von Krankheitsbildern – auch Burnout

Nüchtern betrachtet müssten wir erkennen: Der Stress bringt uns um. Es ist ein alarmierender Anstieg von Krankheitsbefunden zu verzeichnen, die entweder direkt auf Stress zurückzuführen sind oder durch Stress verstärkt werden. Jeder zweite Mann und jede dritte Frau läuft Gefahr,  im Laufe seines Lebens an Krebs zu erkranken. Millionen von Erwachsenen leiden an Angststörungen, und 47 Prozent der Ärzte haben mindestens eines der Symptome von Burnout.

Aber nicht nur Berufsleute mit anforderungsreichen Aufgaben wie Ärzte und Lehrpersonen an öffentlichen Schulen sind unter Druck, praktisch jeder fühlt sich heutzutage gehetzt. Dauert der Zustand länger an und fehlen regelmässige Zeiten der Regeneration, so brennt ein Mensch aus und entwickelt Symptome von Burnout, Depression oder anderen Krankheiten.

Das muss aber nicht sein! Es gibt einfache Dinge, die vor einem Burnout schützen. Entwickelt man ein paar gesunde Gewohnheiten, so kann ein Organismus über längere Zeit Stress und strenge Arbeit verkraften.

Hier sind 5 wirkungsvolle Power-Gewohnheiten, die helfen, ein Burnout zu vermeiden:

  1. Ersetzen Sie Geschäftigkeit mit sinnvoller Arbeit. 

Behalten Sie die Kontrolle über Ihre Arbeitsmenge, indem Sie sich bei jedem Punkt auf Ihrer To-Do-Liste diese einfache Frage stellen: “Hat des Erledigen dieser Aufgabe eine positive und dauerhafte Auswirkung auf mein Leben oder den Gang des Geschäfts?“ Wenn die Antwort nein ist, dann ist die Aufgabe höchstwahrscheinlich Ihre Zeit nicht wert. Ausserdem hat diese Frage eine weit grössere Tragweite als nur das unmittelbare Resultat. Wenn Sie sich die Frage nach der langfristigen Auswirkung Ihrer Arbeit stellen, tun Sie einen Blick in die Zukunft. Den positiven Blick in die Zukunft könnte man auch Vision nennen.

Wer voll und ganz hinter der Vision der Firma steht, für die er arbeitet, wird weniger in einem Burnout landen, als einer, der Dienst nach Vorschrift tut. Eine Vision stiftet Sinn und macht einem Mitarbeiter das große Ganze bewusst.

  1. Es gibt keine so genannten self-made Millionäre. Jeder hat seine Handlanger. Darum — lernen Sie zu delegieren.

Es gibt eine einfache Formel, wie man andere um ihre Unterstützung bittet: Erkennen Sie, wer die geeignetste Person für die Aufgabe ist, fragen Sie die betreffende Person, ob sie bereit ist, den Job zu übernehmen, formulieren Sie die Aufgabe so genau wie möglich mit Angabe einer Frist, dann danken Sie der Person im Voraus, ob sie nun den Auftrag annimmt oder nicht. Wenn sie ablehnt, fragen Sie, ob sie jemand kenne, der das übernehmen könnte. Ihr Erfolg steht in  direktem Zusammenhang damit, wie gut es Ihnen gelingt, Arbeiten zu delegieren.

  1. Halten Sie den Sonntag heilig.

Nicht ohne Grund kennen fast alle Weltreligionen einen strikten Ruhetag—er ist nötig zur Erhaltung der Gesundheit und des seelischen Gleichgewichts. Dadurch erhalten Sie Ihre Leistungsfähigkeit. Wenn Sie ausgeruht zur Arbeit gehen, Sind Sie wieder offen für eine neue Sicht der Dinge, sind sie wieder kreativ und voll Freude und gehen mit frischer Neugier an die Sache. Rüdiger Dahlke benutzt im Interview im SR2 Kulturradio (siehe Audio unten) für die unverzichtbare Ruhe den Begriff des Innehaltens, um an wirklichen Inhalten inneren Halt zu finden, anstatt unterzugehen in der Flut von blossem Informationsschrott.

  1. Achten Sie auf Ihren Adrenalinspiegel.

Stress löst die Ausschüttung von Adrenalin aus, was den Körper erschöpft und schneller altern lässt. Wir reagieren auf die Müdigkeit oft mit Kaffee oder Energydrinks, um wach zu bleiben, anstatt uns eine Pause zu gönnen. Wenn Sie schon nicht auf ein Präparat verzichten wollen, dann nehmen Sie bitte eine Dosis Vitamine (Vitamin C und B12, Riboflavin und Niacin) zu sich. Damit erhalten Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit und erhöhen Ihren Energiepegel auf gesunde Weise.

Gehören Sie aber zu den Menschen, die bewusst immer wieder Situationen suchen, die einen Adrenalinschub auslösen, dann ist es vielleicht an der Zeit, sich einmal ernsthaft zu überlegen, was Sie dazu antreibt. Ist es Langeweile (Boreout), innere Leere oder ein Gefühl der Sinnlosigkeit? Verschaffen Sie sich Klarheit, und dann ändern Sie etwas an Ihrer Situation, beherzt und bewusst. Wenn nötig, holen Sie sich Hilfe.

  1. Wählen Sie Meditation anstelle von Medikation.

Meditation ist eines der Erfolgsgeheimnisse vieler Stars. Fangen Sie an zu meditieren, um gelassener und gesünder zu werden. Es braucht nicht viel Zeit, Sie können mit fünf Minuten am Tag anfangen. Verwenden Sie einen Timer, setzen Sie sich bequem hin und atmen Sie tief ein, während Sie auf fünf zählen. Dann atmen Sie langsam wieder aus und zählen dabei ebenfalls auf fünf. Wiederholen Sie das so lange, bis der Timer abgelaufen ist. Verlängern sie die Zeit nach und nach, wenn Sie können.

Meditation zentriert und beruhigt das Chaos Ihres Lebens, sowohl familiär als auch geschäftlich. Durch die wieder gefundene innere Ruhe werden Sie bessere Entscheidungen treffen, zuversichtlicher sein und Ihre Chancen klarer wahrnehmen.

Mit der ungesunden Tendenz unseres Lebensstils, uns im Alltag zu lange ohne Erholung zu verausgaben, sind wir auf der Autobahn zum Kollaps, wenn wir nicht sofort Gegensteuer geben. Es ist aber noch nicht zu spät, ein Burnout ist nicht unausweichlich, wenn Sie dank ein paar Power-Gewohnheiten den leeren Tank regelmässig wieder auffüllen, bevor der Wagen still steht.

Sorgen Sie für Ausgleich, gönnen Sie dem Helden Ihrer Reise wundervolle Auszeiten, erfüllen Sie ihn oder sie mit Sinn in seinem Tun, damit sein inneres Feuer nie ausgeht und er verschont bleibt vor dem Seeleninfarkt!

Ihr Quantensprung-Coach

Life Coaching St. Gallen

 

 

 

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Wenn nichts mehr geht, dann geh! – Eine Liebeserklärung ans Gehen

*Wenn nichts mehr geht, dann geh! – Eine Liebeserklärung ans Gehen

(*gelesen in einem Wanderführer von Hannes Stricker)

Eine Liebeserklärung ans Gehen

Carpe diem – Nutze den Tag! Was für den römischen Dichter Horaz der Aufruf war, die knappe Lebenszeit bewusst zu genießen, ist inzwischen zum Mantra der Leistungsgesellschaft geworden. Wir sollen den Tag nicht nur nutzen, sondern ausnutzen, ausquetschen, alles aus ihm rausholen, was er herzugeben bereit ist. Wer kann sich schon leisten, Zeit zu verschwenden?

Die überraschende Antwort: Man muss es sich leisten, denn sonst geht bald gar nichts mehr und man verpasst das Leben! Jeder, der gesund und genussfähig bleiben will, muss es sich leisten, alle möglichen Dinge in seinem Leben auf die langsamste, krummste oder vergnüglichste Weise zu tun, anstatt immer wieder nur auf die nutzbringendste, schnellste und effizienteste. Denn das Leben ist wirklich zu kurz, um nur an materielles Optimimum zu denken und nach dem Prinzip ‘Zeit ist Geld’ zu leben.

Und was gibt es für eine bessere Weise, genau im richtigen Tempo unterwegs zu sein als zu Fuss? Welche Fortbewegungsart aus der gesamten Palette, die uns heute zur Verfügung steht, ist natürlicher und ganzheitlicher für den Menschen als das Gehen? Nur im Tempo des Gehens kommt die Seele mit, und nur beim Gehen kann das gepeitschte Zeitgefühl gesunden, weil es wieder den Rhythmus der eigenen Schritte übernimmt.

WAS DAS GEHEN MIT DEM KÖRPER MACHT

Um den gesundheitlichen Aspekt des Gehens gleich vorweg zunehmen, sollen hier mal alle messbaren Wohltaten aufgezählt sein, die das Gehen dem Körper bescheren:

➽ Wer zwei- bis viermal pro Woche mindestens 30 Minuten spazieren geht, trainiert Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Das wirkt Rückenproblemen entgegen, sagen die Sportfachleute.

➽ Nach drei Monaten regelmäßigen Gehens stellt sich der Stoffwechsel um. Wie eine Studie ergab, reichen 3000 Schritte am Tag für einen positiven Effekt auf Cholesterinwerte und Ausdauer.

➽ Wer Gewicht verlieren will, hat es leichter, wenn er sich auf eigenen Füssen fortbewegt, denn bei regelmäßiger Bewegung holen sich die Muskeln ihre Energie aus den Fettdepots.

Tipp zum Tempo: Achten Sie auf Ihre Atmung, sie ist ein guter Taktmesser. Wer ausser Atem ist, läuft zu schnell und sollte einen Gang runter schalten.

Aber zu Fuss unterwegs sein muss nicht unbedingt einen spezifischen gesundheitlichen Zweck erfüllen. Das Wissen, dass Gehen in der Natur umfassende Erholung bringt, ist Grund genug, sich auf die Socken zu machen. Ein wesentlicher Teil der Erholung ist die Erfahrung der Musse, das heisst das Gefühl, dass ich eigentlich nirgendwohin muss, sondern nur unterwegs bin des Gehens wegen.

EINFACH LOSGEHEN

Und so stehen Sie an einem sonnigen Nachmittag vor Ihrer Tür, irgendetwas hat Sie rausgetrieben. Vielleicht sind Sie müde gewesen und gelangweilt oder aufgedreht und nervös, vielleicht waren Sie traurig oder wütend auf die Welt. Und da ist Ihnen eingefallen, dass frische Luft hilft. Sie sind aufgestanden, haben sich eine Jacke, die Sonnenbrille geschnappt und das Haus verlassen.

Während Sie die ersten Schritte machen, drehen sich Pläne, Probleme und Fantasien in Ihrem Kopf wie ein Riesenrad mit defektem Aus-Knopf. Sie erzählen sich wieder und wieder Ihr Leben, während neben Ihnen ein alter Mann mit einem Hund vorbeigeht und süße Tropfen Lindensaft unbemerkt auf Ihren Schultern landen. Sie kriegen nichts mit, hören nur die altbekannte Stimme, die Selbstgespräche führt. Aber Sie gehen einfach weiter.

“Gedanken wollen oft – wie Kinder und Hunde -,
dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.”
- Chr. Morgenstern

Kurze Zeit später ist der Lärm Ihrer Gedanken leiser geworden und Sie fangen an, Ihre Umgebung wahrzunehmen. Das Grün der Bäume und das Gelb und Weiß der Sträucher. Eine neue Eisdiele und davor ein Mädchen mit bekleckertem T-Shirt, das Geräusch einer vorbeifahrenden Tram. Manchmal werfen Sie in Schaufenstern und Autoscheiben einen Blick auf Ihr Spiegelbild, und nach einer Weile hören Sie auf, es zu beurteilen, sehen freundlich daran vorbei; endlich sind Sie still.

Dafür fangen andere Dinge an zu sprechen. Sie kräuseln die Nase, es riecht nach Flieder, nach Abgasen und gegrilltem Fleisch. Sie spüren die Luft auf Ihrer Haut und die Sonne im Gesicht, Sie spannen Ihre Hände an und lassen sie wieder los, während Sie ganz langsam in Ihren Körper hineinsinken, anstatt mit irrer Geschwindigkeit über ihm zu kreisen.

“Gehen ist des Menschen beste Medizin”, sagte Hippokrates. Gehen erdet, entschleunigt und entspannt. Man kann durch einen Park hetzen, ohne ihn je zu betreten. Aber das Wesen des Spaziergangs ist Muße. Es hilft, sich von Anfang an bewusst auf seinen Atem und den Kontakt der Füße mit dem Boden zu konzentrieren, sozusagen “mit den Füßen atmen”. Balsam für überreizte Nerven und eine große Hilfe, wenn man wenig Zeit hat.

BEIM GEHEN ABSTAND GEWINNEN

Sie gehen schon eine ganze Weile und haben endlich aufgehört zu denken. Sie sind nur noch Sehen und Riechen und Gehen. Als Sie eine Bank sehen, setzen Sie sich hin. Greifen nach dem Smartphone und lassen es mit einem Lächeln wieder in die Tasche gleiten, ohne einen Blick darauf zu werfen. Diese Zeit gehört Ihnen.

Sie sitzen einfach da und tun gar nichts, und es wird Ihnen bewusst, dass Sie gerade nutzlos, und doch nicht wertlos sind. Sie sind einfach da. Wie die Bank und die Bäume und die zwei verliebten Teenager eine Bank weiter. Das macht Sie auf eine einfache und tiefe Weise froh. Auf einmal merken Sie, dass Sie Sehnsucht nach einer alten Freundin haben, an die Sie lange schon nicht mehr gedacht haben. Sie versprechen sich, sie später anzurufen, und die Freude auf Ihrem Gesicht wird größer, ohne dass es Ihnen bewusst ist.

Wir brauchen diese Momente des Innehaltens, um uns daran zu erinnern, was uns wirklich wichtig ist. Um zu prüfen, ob das, was wir tun, wirklich das ist, was wir tun möchten. Dazu braucht man Abstand. Ein Spaziergang ist die einfachste Methode, eine kleine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Man braucht nur Beine, Füße und einen Hausschlüssel. Schon ein Gang ums Quartier verändert die Energie des Tages. Schlechte Gefühle wie Überdruss, Anspannung oder Gereiztheit sind nur Ausdruck körperlichen Unwohlseins. Einerseits sorgen wir uns, ob der Hund dreimal am Tag Gassi geführt wird, andererseits soll unser eigener Körper sitzen und sich nicht bemerkbar machen, als hätte er nicht das natürliche Bedürfnis nach Bewegung. Mit jedem Spaziergang zeigen wir uns deshalb auch, dass wir uns selbst wichtig nehmen.

DEN EIGENEN RHYTHMUS FINDEN – UND DIE SEELE HEILEN

Sie sind weitergegangen. Sie machen Strecke, nicht zu schnell, aber stetig. Währenddessen blicken Sie umher, Mücken summen für einen Moment vor Ihren Augen, ein faulig-süßlicher Duft steigt Ihnen in die Nase, Blätter und Gräser glänzen fast weiß im Sonnenlicht. Und während Sie an einer jungen Frau vorbeigehen, kommt Ihnen auf einmal die Lösung für ein Problem in den Sinn, über das Sie schon lange nachdenken. Sie wissen jetzt, was Sie sagen oder schreiben wollen, wie sich eine bestimmte Aufgabe bewältigen lässt oder was das richtige Geschenk für Ihre Tochter ist. Sie haben gar nicht daran gedacht. Ihr Unbewusstes hat Ihnen den Einfall einfach geschenkt. Wie ein Kind neigen Sie  Ihren Kopf und gehen beschwingt nach Hause.

Kaum zu glauben: Auch über das Gehen werden Ratgeber geschrieben. Zum Beispiel “Gehen – ein leichtfüßiges Glück” – Kreative Auszeiten für Körper, Geist und Seele

Spazieren gehen bewegt nicht nur den Körper und hilft dabei, sich selbst wieder zu spüren. Gehen ist auch ein Weg zum Unbewussten und seiner unerschöpflichen Kreativität. Das Geheimnis besteht darin, über das, was uns beschäftigt, nachzudenken und dann loszulassen. Und loszugehen.

Philosophen und Künstler singen seit Jahrhunderten Loblieder auf den Spaziergang. Rousseau und Nietzsche gingen spazieren, um den Gedanken einen Rhythmus zu geben. Das funktioniert natürlich auch beim Schreiben einer komplizierten Mail oder beim Planen einer Präsentation. Ein Spaziergang schafft Raum für Wissen, Gespür und Intuition. Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard sagte: “Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann.”

“Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann.” – Søren Kierkegaard

WENN NICHTS MEHR GEHT, DANN GEH!

Damit berührt er das Wesen des Gehens, des einfachsten aller großen Dinge. Wenn wir nicht mehr weinen können, können wir gehen. Wenn wir nicht mehr sprechen können, können wir gehen. Wenn die Welt uns ein Rätsel geworden ist und wir in ihr fremd sind, können wir gehen. Gehen ist eines der ersten Dinge, die wir lernen, und eines der letzten Dinge, die uns genommen werden. Zugleich haben die Füße eine Weisheit, die der Kopf nicht kennt. “Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert”, sagte Goethe.

Da kommt mir auch das wunderbare Buch von Cheryl Strayed wieder in den Sinn, das ich in meinem Frühlingsurlaub gelesen habe: Der grosse Trip – Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

Strayed hat intuitiv erfasst, dass wir die Welt nicht immer begreifen können. Aber wir können sie begehen. Und jeder Schritt, den wir machen, führt uns zugleich näher zu uns selbst.

Wie häufig sind Sie in Ihrem Alltag zu Fuss unterwegs? Was ist Ihnen wichtig dabei? Tragen Sie Ihre Geh-Zeiten in der Agenda ein? Haben Sie eine feste Routine? Welche Wirkung hat Gehen auf Sie?
Fühlen Sie sich frei, Ihre Erfahrungen im Kommentarfeld unter ‘Leave a reply’ mit den anderen Lesern zu teilen! 

Viel Spass und Entspannung auf Ihrer nächsten Fussreise!

Ihr Quantensprung-Coach

Life Coaching St. Gallen

 

 

 

Quelle: Dieser Artikel wurde erstmals publiziert in myself.de  

Wenn nichts mehr geht, dann geh! – Eine Liebeserklärung ans Gehen

12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habe

12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habe

12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habe

Als ich kürzlich auf die Frage eines Freundes, was ich gerade lese, antwortete “Die Kraft der Gegenwart von Eckhardt Tolle“, da winkte er ab und sagte: “Ja, dieses Buch steht auch in meinem Büchergestell. Aber da wird es auch stehen bleiben. Ich kann einfach nichts damit anfangen.”

Dieser Freund war vor Jahren einer jener Coachingklienten, der sich nicht wirklich auf seinen  Transformationsprozess einlassen konnte und seinen Medikamenten mehr vertraute als seiner Fähigkeit der Selbstheilung ….

Was braucht es denn, um Eckhart Tolle mit Gewinn lesen zu können?

Ich habe seit etwa zwei Jahren nicht aufgehört, während meiner morgendlichen Fahrt zur Arbeit den Worten von Eckhardt Tolle zu lauschen. Regelmässig liegt mein Minitablett auf dem Beifahrersitz, und Eckhart Tolles Stimme übermittelt mir seine spirituellen Gedanken zur Kraft der Gegenwart und zu einer neuen Erde.

Warum ist es mir immer noch möglich, wieder und wieder die gleichen Gedanken zu hören und sie mit frischem Geist aufzunehmen?

Weil sie eine direkte Anleitung sind nach innen zu gehen. Trotz dichtem Morgenverkehr, der meine wache Aufmerksamkeit benötigt, kann ich dank Tolle meine Fahrten zur Arbeit in eine spirituelle Übung verwandeln. Ich benutze seine Erläuterungen, um mir meines Körpers bewusst zu werden und mich widerstandslos in ihn hinein fallen zu lassen. Sofort wird er weich und durchlässig und ich fühle mich extrem wohl in mir, aufgehoben und getragen.

Der grösste Teil der Inhalte in Tolles Büchern sind nicht Ideen, die sich an den Verstand richten. Darum fühlen sich Menschen, die ausser Ihrem Verstand keine andere Instanz der Führung zulassen, orientierungslos. Tolle redet nicht von etwas, das man begreifen kann, sondern er zeigt uns Tore zum unmittelbar gegenwärtigen Moment, der allein unser ‘Ort’ des authentischen, schöpferischen Seins und eines tiefen Friedens ist.

Ich glaube, meine Erfahrung von Quantenheilung, die den Verstand völlig umgeht – oder anders ausgedrückt, die funktioniert, indem sie den Verstand austrickst – macht es mir möglich, mich auf das einzulassen, worüber Eckhardt Tolle spricht. Sie erlaubt mir, mein vom Verstand dominiertes Funktionieren für Momente einfach loszulassen – und voller Vertrauen in mein Sein hinein zu fallen.

Hier sind 12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habe:

1. Lektion: Zeit ist eine Illusion

Zeit, wie wir sie kennen, ist ein Instrument des Verstandes. Der Verstand selber ist zwar ein wunderbares Instrument, ohne das wir die Herausforderungen des Alltags nicht bewältigen könnten. Wissen wir aber nicht, wie wir den Verstand zur Ruhe kommen lassen können, so benutzt er uns anstatt wir ihn. Wir sind nun sein Sklave, da er unablässig Lärm in unserem Kopf verursacht, den wir nicht abstellen können. Wenn wir uns mit unserem Verstand identifizieren,  was die meisten Menschen tun, sind wir auch ein Sklave der Zeit und getrieben, beinah ausschliesslich in der Vergangenheit oder in Erwartung der Zukunft zu leben.

Wir glauben, dass wir in unserem Leben noch so und so viel Zeit haben, oder wir fallen auf den kollektiven Wahn herein, dass wir zu wenig Zeit haben, dass wir Zeit sparen können, dass Zeit Geld ist, dass wertvolle Zeit verloren geht etc. Wahr ist aber, dass wir nur den gegenwärtigen Moment haben. Immer ist es JETZT. Oder haben Sie schon einmal Morgen etwas entschieden?

2. Lektion: Das Wertvollste, was wir haben, ist der gegenwärtige Moment

Alles geschieht jetzt. Was in der Vergangenheit geschehen ist, war damals jetzt, was in der Zukunft geschehen wird, wird dann jetzt sein. Es gibt nichts anderes als die Gegenwart. Die Gegenwart ist der einzige Moment des Seins. Er ist ewig, und er ist alles was wir haben. Warum ist er so wertvoll? Der gegenwärtige Moment ist, wo das Leben stattfindet. Es pulsiert und vibriert und entfaltet sich nur im Jetzt. Sind wir jetzt nicht anwesend, weil wir uns in Gedanken mit der Vergangenheit beschäftigen oder erwartungsvoll die Zukunft herbeisehnen, weil wir unbewusst der Meinung sind, was kommen wird, sei wichtiger ist als was gerade ist, so verpassen wir ein Grossteil unseres Lebens. So radikal ist es.

“Die Zukunft existiert nicht, denn niemand hat sie je erfahren.
Man kann immer nur den gegenwärtigen Moment erleben.”
– Eckhardt Tolle

3. Lektion: Unser vom Verstand dominiertes Leben ist eine Form der kollektiven Verrücktheit

“Die Menschheit steht vor einer entscheidenden Weggabelung: Entweder sie entwickelt sich weiter oder sie geht unter. … Wenn die Strukturen des menschlichen Verstandes bleiben, wie sie sind, werden wir nicht anders können als  genau dieselbe Welt mit denselben Missständen, den gleichen Begrenzungen immer wieder von neuem zu erschaffen.”

4. Lektion: Leiden ist nötig, bis ich einsehe, dass es unnötig ist

Sobald ein Leidender sich bewusst wird, dass er seine Situation durch sein negatives Denken und seine Überzeugungen selber verursacht hat, kann sich das Leiden auflösen. Der Sinn des Leidens ist, uns Bewusstsein über die Wahrheit zu bringen. Ist uns die Wahrheit bewusst, so werden wir frei –  frei von Krankheitssymptomen, frei von Zwängen, frei von engem Denken, fei von Schmerzen, frei von Angst und Sorgen, von nachtragendem Groll und Bedauern.

12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habe

Leiden ist nötig, bis du einsiehst, dass es unnötig ist.

5. Lektion: Widerstand gegen das, was ist, verursacht Leiden

Wir leiden, wenn wir nicht akzeptieren, was ist, und stattdessen in Widerspruch zur Realität stehen. Der Kopf sagt: “Ich sollte eigentlich schon längst ein höheres Gehalt haben.” Die Realität ist, dass ich es nicht habe. Daraus entsteht eine Spannung. Ich kann nun, wenn ich bewusst genug bin, die Spannung kreativ nutzen, um Wege zu finden, zum höheren Gehalt zu kommen, das ich mir wünsche. Das bewegt mich vorwärts und löst die Spannung wieder auf, wenn das Ziel erreicht ist.

Ist jemand aber (noch) nicht bewusst genug, so tendiert er dazu, andere für die unliebsame Situation verantwortlich zu machen oder Erklärungen zu finden, die eine Veränderung unmöglich machen. Es entsteht Leiden. Der Betroffene leidet wahrscheinlich unter zwanghaften Gedanken wie diesen oder ähnlichen: “Der Chef ist ein knausriger Typ. Ich bin es wahrscheinlich nicht wert, mehr zu verdienen. Immer werden die andern mir vorgezogen. Das liegt bei uns in der Familie. Schon mein Vater hat nie eine Lohnerhöhung gekriegt. etc…”

6. Lektion: Liebe finden Sie nicht ausserhalb von sich

Liebe ist ein Seinszustand mit einer hohen energetischen Schwingung, wahrnehmbar als körperliche Befindlichkeit. Sie ist immer da und in uns drin zuhause. Die Liebe verlässt uns nie, sondern ist die Essenz des Lebens. Spüren Sie die Liebe nicht, so haben Sie einfach dicht gemacht. Liebe ist aber trotzdem immer da, sie kann Ihnen gar nicht abhanden kommen. Hören Sie auf, nach Liebe im Aussen zu suchen. Sie finden sie nur in sich drin. Finden Sie heraus, womit Sie sich der Liebe gegenüber gefühllos machen, und lösen Sie die Blockade auf.

7. Lektion: Ihre Geschichte ist nicht, wer Sie sind

12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habeWir erzählen uns wieder und wieder unsere Heldentaten,  wir drehen uns im Kreis, wenn es um unsere Dramen geht und werden nicht müde die Ereignisse zu schildern, die wir für unser Leben halten. Unsere Geschichte ist aber nicht unser Leben. Das ist ein kapitaler Irrtum. Unsere Geschichte ist nur die Aufzählung von Formen, in welchen sich unser Leben ausgedrückt hat, und unsere Interpretationen davon, welche wieder neue Geschichten sind. Unser wirkliches Leben aber liegt darunter, auf einer viel tieferen Ebene, wo Stille herrscht und Friede.

8. Lektion: Sie sind nicht Ihr Verstand

“Ihre Freiheit beginnt in dem Moment, wo Sie realisieren, dass Sie nicht mit dem, der denkt, identisch sind. In dem Moment, wo Sie beginnen, den, der denkt, zu beobachten, in dem Moment wird eine höhere Ebene des Bewusstseins aktiviert. Nun beginnen Sie zu verstehen, dass eine grenzenlose Intelligenz jenseits des Denkens existiert, und dass unser Denken nur ein winziger Aspekt davon ist. Sie realisieren auch plötzlich, dass alles, was wirklich zählt – Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Friede – aus dem Reich jenseits des Verstandes entspringt. Sie beginnen aufzuwachen.”

9. Lektion: Wer sich beklagt, macht sich zum Opfer

Sich beklagen bedeutet, nicht zu akzeptieren, was ist. Ohne Ausnahme ist eine unbewusste negative Ladung der Grund dafür. Wer jammert und sich beklagt, macht sich zum Opfer. Wer hingegen einen Missstand offen anspricht, bleibt in seiner Kraft. Ändern Sie Ihre Situation, indem Sie handeln oder eine unerwünschte Situation ansprechen, wo es möglich ist. Lassen Sie die unerwünschte Situation entweder hinter sich oder akzeptieren Sie sie; alles andere ist Irrsinn.”

10. Lektion: Jede Form von Sucht entsteht aus der Suche nach sich selbst

Wir leben in der Illusion, dass uns mehr Dinge, mehr Vergnügen, mehr Erlebnisse, mehr Geld, Reisen, Wohlstand etc.  die gesuchte Erfüllung bringen und das Gefühl der Leere oder Langeweile wegnehmen. Doch selbst die grösste Menge an Eindrücken von aussen wird die Sehnsucht nicht stillen, die uns auf die Suche schickt. Wonach wir uns wirklich sehnen, ist unser authentisches Selbst und zu wissen, wer wir sind. Das können wir nur finden, indem wir das Karussell anhalten und still werden. Die ganze Fülle und Erfüllung ist nur im gegenwärtigen Moment.

11. Lektion: Suche ist die Abwesenheit von Glück

Wir suchen unser Glück in Dingen und kurzlebigen Vergnügungen, denn wir wähnen uns glücklich, wenn es uns gelingt, Bedingungen zu schaffen, denen wir grossen Wert beimessen. Wirkliches Glücklichsein hingegen, nämlich innerer Friede, hängt nicht von äusseren Umständen ab.

“Suchen Sie das Glück nicht. Sie werden es nicht finden,
denn Suche ist das Gegenteil von Glücklichsein.” – Eckhardt Tolle

12. Lektion: Sich sorgen ist reine Zeitverschwendung

12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habe

Sorgen entstehen durch negative Vorstellungen, die man auf die Zukunft projiziert. Werde ich es schaffen? Wird das Geld reichen? Ist mein Kind dort sicher? Das sind alles Fragen, die der Verstand produziert, wenn er sich einen unerwünschten möglichen Ausgang eines Ereignisses vorstellt. Je negativer einer denkt, desto mehr Negatives zieht er in sein Leben. Wie könnte es auch anders sein, da man doch das anzieht, worauf man sich konzentriert. Sind Sie aber ganz im Hier und Jetzt, spüren Sie tiefen Frieden in sich. Nehmen Sie ihn wahr und spüren Sie die Dankbarkeit, die sich aus ihm ergibt. Frieden und Sorge schliessen sich gegenseitig aus.

Welcher Gedanke von Eckhart Tolle gefällt Ihnen am besten? Welche Lektionen haben Sie von ihm gelernt? Bitte eröffnen Sie die Diskussion, oder nehmen Sie daran teil im Kommentarfeld unter ‘Leave a reply’.

Ihr Quantensprung-Coach

Life Coaching St. Gallen

 

 

 

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12 Lebenslektionen, die ich von Eckhardt Tolle gelernt habe

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Wie 4 einfache Fragen Ihr Leben verändern können

Vier einfache Fragen …

Ist es möglich, dass einzig und allein, was wir über eine Situation oder ein Ereignis denken – und nicht das Ereignis selber – uns Kopfzerbrechen verursacht? Kann es sein, dass unser Urteil über eine Angelegenheit das wirkliche Problem eines Problems ist? Diese Meinung jedenfalls vertritt Byron Katie und sie bringt den Beweis dafür Mal ums Mal… jedesmal, wenn ein Mensch mit einem Problem Hilfe bei ihr sucht.

Jedesmal entlarvt sie das Denken hinter dem Schmerz und löst ihn auf. Wie macht sie das? Sie gibt dem Betreffenden zu verstehen, dass er an Lügen und ungeprüfte Annahmen glaubt, die im Widerspruch zur Realität stehen – was sein Leiden verursacht.

Was es dazu braucht: einen Röntgenblick für die Wahrheit, ein grosses Herz, eine Prise Humor – und vier einfache Fragen. Damit hilft Byron Katie dem Hilfesuchenden, seinem Denken auf die Schliche zu kommen und das Problem aufzulösen. Katie stellt ihren Klienten ihre vier einfachen Fragen, nachdem sie ihr Problem oder ihre Klage formuliert und in klaren Worten auf den Punkt gebracht haben. Dann hilft Katie dem Hilfesuchenden, herauszufinden, was er oder sie im Moment, wo er unter der Situation litt, gedacht und gefühlt hat.

Und wie die Klage auch immer lauten mag, z.B. Er hat mich angelogen. Sie betrügt mich. Mein Vater sollte mehr für mich da sein. etc. die vier Grundfragen lauten immer gleich.

Byron Katies vier Fragen:

  1. Ist es wahr?
  2. Kannst du absolut sicher sein, dass es wahr ist?
  3. Wie reagierst du, wenn du glaubst, … ?
  4. Wer wärst du ohne diesen Gedanken?

Und zuletzt kommt diese Aufforderung: Dreh deinen Satz um!

Das ist der Schritt zur Wahrheit. Er setzt die kluge Redensweise um, die lautet: Wenn du mit dem Finger auf den andern zeigst, zeigst du gleichzeitig mit drei deiner Finger auf dich selbst. Dieser Schritt ist unverzichtbar und der verblüffendste. Denn nie ist es der andere, der jemand verletzt oder kränkt oder ärgert. Immer ist es das eigene Denken.

Der Klient sucht nun alle möglichen Umkehrungen seiner Klage. Bezüglich des ersten obigen Beispiels wären es diese Umkehrungen:

Er hat die Wahrheit gesagt. Ich habe ihn angelogen. Ich habe mich angelogen.

Meistens ergibt sich eine verblüffende Einsicht daraus und eine total neue Sichtweise der Situation. Die Wirkung ist Erleichterung, Freude, Lachen, Entspannung. Der Aha-Effekt macht aus dem Klagenden einen neuen Menschen, denn er sagt nicht nur das Gegenteil, er erlebt es auch. Das Loslassen der Anklage ergibt sich automatisch, wenn jemand einsieht, dass er sich selber etwas vorgemacht hat, dass seine (nicht unbedingt bewusste) Annahme einer genaueren Überprüfung nicht standhält.

Katie stellt dann vielleicht im Anschluss an die vierte Frage noch zusätzlich diese Frage:
Gibt es einen Grund, der dir keinen Stress verursacht, an diesem Gedanken festzuhalten? (Und sie bittet den Klienten nicht, ihn loszulassen. Es geht ihr nur um das Hinterfragen und Erkennen.) Diese Untersuchung nennt sie schlicht The Work.

Wer ist Byron Katie?

In ihren Dreissigern wurde Byron Kathleen Reid von einer starken Depression heimgesucht. Über einen Zeitraum von zehn Jahren verstärkte sich ihre Depression und Katie (wie sie genannt wird) verbrachte beinahe zwei Jahre in einem Zustand, in dem sie selten fähig war, ihr Bett zu verlassen und Suizidgedanken sie heimsuchten. Eines Morgens, in ihrer tiefsten Verzweiflung, erlebte sie ein Erwachen, das ihr Leben veränderte.

Katie entdeckte, dass sie litt, wenn sie glaubte, etwas sollte anders sein, als es ist („Mein Ehemann sollte mich mehr lieben.“ „Meine Kinder sollten mich schätzen“), und dass sie Frieden empfand, wenn sie diese Gedanken nicht glaubte. Sie erkannte, dass nicht die Welt um sie herum Ursache für ihre Depression war, sondern ihre Überzeugungen über die Welt. In einem Geistesblitz erkannte Katie, dass wir uns in unserer Suche nach Glück in die falsche Richtung bewegen. Anstatt den hoffnungslosen Versuch zu starten, die Welt so verändern zu wollen, wie sie unseren Gedanken gemäss sein „sollte“, können wir diese Gedanken hinterfragen.

Indem wir die Wirklichkeit so annehmen, wie sie ist, erfahren wir unvorstellbare Freiheit und Freude. Katie hat einen einfachen, jedoch wirkungsvollen Untersuchungs-Prozess entwickelt, der The Work genannt wird, und der diese Transformation ermöglicht. Als Resultat wurde aus einer bettlägerigen, suizidgefährdeten Frau eine Frau voller Liebe für alles, was ihr das Leben bringt.

wakeup

Ich wachte auf aus der Hölle meiner ungeprüften Gedanken.

Byron Katie reist seit vielen Jahren rund um die Welt, um an Vorträgen und Workshops den Menschen The Work zu vermitteln. Sie ist Autorin von mehreren Bestsellern.

Wenn Sie heute die Möglichkeit hätten, mit Byron Katies Hilfe eine schmerzhafte Situation zu hinterfragen und aufzulösen, welche Situation wäre das? Teilen Sie uns Ihre Gedanken mit im Kommentarfeld (Klicken Sie auf ‘leave a reply’ links oben)

Ich wünsche Ihnen einen Quantensprung in Ihrem Wohlbefinden mit den 4 einfachen Fragen von Byron Katie, die Ihr Leben verändern können!

Ihr Quantensprung-Coach

Quantenheilung

Wie steht es mit Ihrer emotionalen Intelligenz? An diesen Zeichen erkennen Sie sie.

Wie steht es mit Ihrer emotionalen Intelligenz? An diesen  Zeichen erkennen Sie sie.

Das Englische Original dieses Artikels wurde von Dr. Travis Bradberry in LinkedIn veröffentlicht.

Als das Buch EQ (Der Emotions-Quotient) Emotionale Intelligenz von Daniel Goldmann, das 1997 herauskam, brachte uns die Erklärung für eine seltsame Erkenntnis: Menschen mit durchschnittlichem IQ übertrumpfen Menschen mit höchsten IQs in Bezug auf Leistung in 70% der Fälle. Diese Ungereimtheit verzerrte die weit verbreitete Annahme, dass ein hoher IQ der einzige Garant für Erfolg sei.

Jahrzehntelange Forschungen haben nun erwiesen, dass emotionale Intelligenz der entscheidende Faktor ist, der die top Erfolgreichen vom mittelmässigen Rest unterscheidet. Und zwar sind es überwältigende 90% der erfolgreichen Menschen, welche eine hohe emotionale Intelligenz aufweisen.

Emotionale Intelligenz ist das schlecht fassbare gewisse Etwas in uns, das beeinflusst, wie wir uns verhalten, wie wir sozial komplexe Situationen handhaben und wie wir persönliche Entscheidungen treffen, um positive Ergebnisse zu erreichen.

Emotional Intelligence 2.0Obwohl der EQ so wichtig ist, macht es seine unfassbare Natur sehr schwierig zu wissen, wie gross Ihre emotionale Intelligenz ist und was Sie tun können, um sie zu verbessern. Natürlich können Sie jederzeit einen wissenschaftlichen geprüften Test unterziehen wie zum Beispiel dem Test, der im Buch Emotional Intelligence 2.0 (nur auf Englisch erhältlich) enthalten ist.

Die Daten von gut einer Million Menschen, welche den Test von TalentSmart absolviert haben, um ihren EQ zu evaluieren, zeigen klare Eigenschaften auf, die einen hohen EQ auszeichnen. Treffen die folgenden Anzeichen auf Sie zu, so können Sie davon ausgehen, dass Sie einen hohen EQ haben.

 Sie haben ein solides Vokabular der Emotionen

Alle Menschen haben Gefühle und Emotionen, aber die Zahl derer, die sie auch wahrnehmen und exakt benennen können, ist bescheiden. Die Forschung zeigt, dass nur 36% der an den Untersuchungen Beteiligten dazu in der Lage waren, was sehr problematisch ist, denn nicht genau identifizierte Gefühle werden oft missverstanden und sind die Ursache von irrationalen Entscheidungen und kontraproduktiven Handlungen.

Leute mit hohem EQ haben ihre Emotionen im Griff, weil sie sie verstehen und ein differenziertes Vokabular besitzen, um über die zu reden. Während viele Menschen einfach sagen würden, dass sie sich “schlecht” fühlen, unterscheiden emotional intelligente Menschen zwischen „irritiert“, „frustriert”, „niedergeschlagen” oder “verängstigt.” Je präziser Ihre Wortwahl, desto besser ist die Einsicht, um was für ein Gefühl es sich wirklich handelt, woher es kommt, und wie Sie damit umgehen können.

Sie interessieren sich für andere Menschen

Es spielt keine Rolle, ob jemand introvertiert oder extrovertiert ist, emotional intelligente sind einfach neugierig und haben ein waches Interesse gegenüber anderen Menschen. Diese Neugier ist das Resultat ihres Einfühlungsvermögens, eines der bedeutendsten Tore zu einem hohen EQ. Je offener Sie für andere und ihre Geschichten und Befindlichkeiten sind, desto verbundener fühlen Sie sich mit ihnen.

Sie sind sehr anpassungsfähig

Emotional intelligente Menschen sind flexibel und passen sich laufend den sich ändernden Gegebenheiten an. Sie wissen, dass Angst vor Veränderung lähmend sein kann, das Gegenteil aber ein wesentlicher Faktor ihres Erfolgs und ihres Glücks bedeutet. Sie haben immer die Antennen auf Empfang für Neuerungen, die sich ankünden, und sie haben sofort einen Handlungsplan bereit, wenn die Veränderung in Kraft tritt.

Sie kennen Ihre Stärken und Schwächen

Emotional intelligente Menschen haben nicht nur ein sehr gutes Verständnis ihrer Emotionen, sie wissen auch genau, was sie gut können und was nicht. Sie wissen genau, wer oder welche Situationen sie in Wut versetzen oder sie unterstützen. Einen hohen EQ zu haben bedeutet, seine Stärken zu kennen und zu wissen, wie man das Beste aus sich herausholt und Tiefs vermeidet.

Emotionale Intelligenz - An diesen  Zeichen erkennen Sie sie.Bild: Afschin.com

Sie wissen, wann Sie Nein sagen müssen (bei sich selbst und anderen)

Emotionale Intelligenz bedeutet, sich selber gut unter Kontrolle zu haben. Sie schaffen es, auf eine Belohnung zu warten und vermeiden impulsive Reaktionen. Untersuchungen an der Universität von San Francisco, Kalifornien, haben gezeigt, dass jemand, der Mühe hat, nein zu sagen, anfälliger ist für Stress, Burnout und sogar Depressionen. Nein zu sagen ist eine wichtige Fähigkeit des Selbstmanagements. “Nein” ist das ‚charaktervollste Machtwort der deutschen Sprache’, wie es Nossrat Peseschkian, ein deutscher Psychotherapeut iranischer Herkunft ausdrückt, und vermeidet Konflikte und Überlastung. Wenn der Moment da ist, um nein zu sagen, weichen emotional intelligente Menschen nicht aus in vage Formulierungen wie “Ich glaube nicht, dass ich das kann” oder “Ich bin da nicht so sicher.” Nein zu sagen zu einer neuen Verpflichtung nimmt Rücksicht auf bestehende Aufgaben und hält die Möglichkeit frei, diese optimal zu erfüllen.

Sie können sich Fehler verzeihen

Emotional intelligente Menschen distanzieren sich von ihren Fehlern, ohne sie zu vergessen. Aus einer sicheren Distanz können sie gefahrlos ihre Lehre daraus ziehen und sie als Erfahrung nutzen für zukünftige Unternehmungen. Es braucht eine differenzierte Selbstwahrnehmung bei dieser Gratwanderung zwischen Groll und Verletzung und neutralem sich Erinnern. Zu lange die Wunden zu lecken macht ängstlich und lichtscheu, wo hingegen totales Vergessen anfällig macht für eine Wiederholung des selben Fehlers. Der Schlüssel zum Gleichgewicht liegt in der Fährigkeit, Misserfolge in Verbesserungen und inneres Wachstum zu verwandeln. Diese Fähigkeit birgt in sich die Tendenz, nach einem Rückschlag, sofort wieder auf die Beine zu kommen und weiter zu machen

Sie geben spontan ohne Erwartung einer Gegenleistung

Wenn Sie spontan etwas geschenkt bekommen, ohne dass der andere eine Gegenleistung dafür erwartet, hinterlässt das einen starken Eindruck. Sie haben vielleicht ein interessantes Gespräch mit jemand über ein Buch geführt, und einen Monat später trifft unerwartet per Post das betreffende Buch von dieser Person bei Ihnen ein. Ist das nicht ein Zeichen von Beziehung und Wertschätzung? Emotional intelligente Leute pflegen gute Beziehungen, denn sie denken immer an andere.

Sie grollen jemand nicht lange

Die negativen Gefühle, welche einen Groll kennzeichnen, sind eine Stessreaktion. Nur schon das Denken an die Situation, die Ihnen den Stress verursacht hat, versetzt Ihren Körper in Kampf-oder Fluchtmodus , einen Überlebensmechanismus, der Ihnen ermöglicht zu kämpfen oder zu fliehen, wenn Sie einer Gefahr gegenüber stehen. Bei akuter Gefahr ist diese Reaktion ein entscheidender Vorteil. Aber wenn es sich um eine alte Geschichte handelt, kann es sich verheerend auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit auswirken, an diesem Stress festzuhalten. Tatsache ist, dass Festhalten an Stress hohen Blutdruck verursacht und Herzkrankheiten begünstigt. Einen Groll zu hegen bedeutet genau das: Festhalten an Stress, und emotional intelligente Menschen vermeiden das um jeden Preis. Einen Groll loszulassen fühlt sich nicht nur besser an, Sie tun damit auch etwas für Ihre Gesundheit.

Sie können mit ‚Nervensägen’ umgehen

Mit schwierigen Leuten umzugehen ist für Viele frustrierend und erschöpfend. Leute mit hohem EQ haben ihre Kontakte mit solchen Leuten unter Kontrolle, indem sie ihre Gefühle laufend beobachten. Wenn sie eine schwierige Person konfrontieren müssen, dann tun sie das ganz sachlich. Sie sind sich im Klaren über ihre eigenen Gefühle und lassen es nicht zu, dass sie durch unkontrollierten Ärger die Situation aufheizen. Sie sind in der Lage, den Standpunkt der anderen Person einzunehmen, um eine Lösung zu finden, die für beide Seiten akzeptabel ist. Auch wenn eine Situation völlig aus dem Ruder laufen sollte, so können emotional intelligente Menschen die Sache mit einem Augenzwinkern nehmen und damit verhindern, dass jemand das Gesicht verliert.

Sie sind keine Perfektionisten

Emotional intelligente Menschen sind keine Perfektionisten, weil sie wissen, dass nichts perfekt ist. Menschen machen Fehler, das liegt in unserer Natur. Wenn Perfektion Ihr Ziel ist, werden Sie nie das nagende Gefühl des Misserfolgs  los, was Resignation bewirkt oder Sie zum Aufgeben verleitet. Sie werden immer mehr Zeit mit Klagen verbringen über die Dinge, die Sie nicht erreicht oder nicht geschafft haben, und was Sie anders oder besser hätten machen sollen, anstatt einfach vorwärts zu schauen und sich daran zu freuen, was Ihnen gelingt und was Sie noch alles schaffen werden.

Sie sind dankbar für das, was Sie haben

Ich bin dankbar. Mein Leben ist nicht perfekt, aber ich bin dankbar für die perfekten Momente, die es besonders machen.

Sich Zeit zu nehmen, um an das zu denken, wofür Sie dankbar sind, ist nicht nur eine gute Idee, es ist auch gesund und hebt Ihre Stimmung. Warum? Weil es das Stresshormon Cortisol um 23% reduziert. Man hat herausgefunden dass Menschen, die sich täglich darum bemühen, mit einer Haltung der Dankbarkeit zur Arbeit zu gehen, besser gelaunt sind, mehr Energie haben und sich körperlich besser fühlen. Möglicherweise ist sogar der reduzierte Cortisolspiegel schuld daran.

Sie können abschalten

Sich regelmässig Pausen und Timeouts zu nehmen zeugt von einem hohen EQ, denn es hilft Ihnen, den Stress in gesundem Mass zu halten und im gegenwärtigen Moment zu leben. Wenn Sie rund um die Uhr erreichbar sind, setzten Sie sich einer ungesunden Reizüberflutung aus. Zwingen Sie sich, den Computer gelegentlich abzuschalten und—errg!—sich auch mal eine Auszeit vom Telefon zu geben. Studien haben ergeben, dass schon eine simple Mailpause den Stresspegel niedriger setzt. Unsere Technologie ermöglicht permanente Kommunikation und weckt die Erwartung, immer und überall erreichbar sein zu müssen. Es ist ausserordentlich schwierig, einen entspannten Moment ausserhalb des Büros zu geniessen, wenn jederzeit eine Mail hereinplatzen kann, welche Ihre Gedanken unterbricht und Sie innerlich wieder an die Arbeit (den Stress) zurück ruft.

Sie beschränken Ihren Kaffeekonsum

Übermässige Zuführung von Coffein bewirkt, dass laufend Adrenalin ausgeschüttet wird, damit Sie wach und auf dem Sprung sind, d.h. in permanenter Kampf- oder Fluchtbereitschaft sind. Diese Alarmbereitschaft umgeht das rationale Denken zugunsten einer Sofortreaktion, die das Überleben sichert. Das ist wunderbar, wenn sie von einem Bär verfolgt werden, aber nicht der ideale Zustand, wenn Sie eine unfreundliche Mail beantworten wollen. Wenn Coffein Ihr Gehirn und Ihren Körper in diesen Stresszustand versetzt, dann wird Ihr Verhalten von den Emotionen bestimmt. Der langsame Abbau von Coffeine hält Sie über längere Zeit in diesem Zustand. Personen mit hohem EQ wissen, dass Coffein Ihnen Probleme machen kann, und sie lassen es darum nicht zu, dass zu viel davon ihrem Blut zirkuliert.

Sie sorgen für genügend Schlaf

Man kann die Wichtigkeit von Ruhe und Schlaf für die Verbesserung Ihrer emotionalen Intelligenz und Ihrer Fähigkeit, mit Stress umzugehen, nicht genug betonen. Während des Schlafes lädt sich Ihr Gehirn praktisch neu auf, indem es die Ereignis des vergangenen Tages durch scannt und sie entweder speichert oder entsorgt (was Träume verursacht), so dass Sie erfrischt und mit klarem Kopf wieder in den neuen Tag starten können. Personen mit hohem EQ wissen genau, dass ihre Selbstbeherrschung, ihre Aufmerksamkeit und ihre Gedächtnisleistung reduziert sind, wenn sie nicht genug geschlafen haben—oder ihr Schlaf gestört wurde. Darum ist ihnen ihr Schlaf heilig.

Sie beenden negatives Denken

Je mehr Sie über Negatives nachgrübeln, desto mehr Macht geben sie diesen Gedanken. Die meisten unserer negativen Gedanken sind genau das—Gedanken, aber keine Tatsachen. Wenn es so aussieht, als ob etwas nie oder immer wieder passiert, dann ist das einfach die Tendenz Ihres Gehirns, Gefahren wahrzunehmen, um sich wappnen zu können (was aber die Emotionalität des Vorfalles dramatisiert). Emotional intelligente Menschen können die Fakten und ihr Urteil darüber voneinander trennen, um einer Negativspirale des Denkens zu entkommen und bewusst positive Perspektiven zu wählen.

 Sie lassen es nicht zu, dass Ihnen jemand die Freude verdirbt

Sobald Ihr Vergnügen und Ihre Freude von der Meinung anderer Menschen abhängig sind, sind Sie nicht mehr Herr Ihres eigenen Glücks. Wenn emotional intelligente Menschen sich gut fühlen über etwas, das sie erreicht haben, dann lassen sie sich das nicht nehmen von missgünstigen Bemerkungen anderer. Während es nicht möglich ist, Ihre Reaktionen auf die Meinung anderer über sie gänzlich auszuschalten, so ist es doch möglich, sich nicht mit anderen zu vergleichen und deren Meinung mit Distanz zu geniessen. Auf diese Weise kann es gelingen, weitgehend unabhängig zu bleiben und eine Selbstsicherheit auszustrahlen, die authentisch ist.

Emotionale Intelligenz ist lernbar. Identifizieren Sie aufgrund dieser Liste Ihre Schwachpunkte und fangen Sie an, an sich zu arbeiten. Der Quantensprung in Ihrer Sozialkompetenz findet vielleicht nicht an einem einzigen Tag statt, aber er wird spürbar sein, wenn Sie sich konstant um Verbesserung bemühen.

Ihr Quantensprung-Coach

Quantenheilung

 

 


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Wie steht es mit Ihrer emotionalen Intelligenz? An diesen  Zeichen erkennen Sie sie.

Visualisieren wirkt wunderbar

Die erstaunliche Wirkung der Visualisierung

Die erstaunliche Wirkung der Visualisierung

Ist Ihnen bewusst, dass Sie bereits alles in sich haben, was Sie brauchen, um grosse Erfolge zu feiern in Ihrem Leben? Dass Sie die Fähigkeit haben, alle Ihre Wünsche, Ihre Träume und Sehnsüchte zu erfüllen? Und dass es so einfach ist wie sich in einen bequemen Sessel zu setzen, zu entspannen, die Augen zu schliessen und sich seine Träume in allen Farben auszumalen? Wir nennen es Visualisieren, und es ist eine der effizientesten Techniken, um Ziele zu erreichen und sich seine Wünsche zu erfüllen.

Was tägliches Visualisieren Erstaunliches bewirkt:

  • Veränderung von Überzeugungen.
  • Stärkung der Gehirnfunktionen.
  • Erhöhen der energetischen Schwingung.
  • Aktivieren des Unbewussten für Ihre Wünsche.
  • Stärkung des Vertrauens und der Motivation.
  • Generelles Wohlbefinden.

Und so bereiten Sie sich vor:

Sind sie unsicher, ob Sie innere Bilder sehen können? Dann blättern Sie durch Ihre Lieblingszeitschrift und finden Sie darin die Bilder, die Sie inspirieren. Schauen Sie sie sich an, dann schliessen Sie die Augen und fahren Sie fort, das Bild innerlich zu sehen. Das sollte gelingen.

Um den Eindruck des gewünschten Bildes noch zu verstärken, braucht das Gehirn und das Unbewusste Wiederholung. Darum ist es gut, wenn Sie die Bilder ausschneiden und eine Collage Ihrer Traumbilder zusammenstellen, die Sie gut sichtbar aufhängen können. Diese Collage dient als Ihre Erinnerungstafel, die Ihnen Ihre Vision täglich vor Augen führt.

Die Absicht in klare Worte fassen unterstützt die Visualisierung

Benutzen Sie zusätzlich zu Ihrer Visualisierung eine klare verbale Absicht, die keinen Zweifel lässt, über das Ziel, das Sie erreichen wollen. Sie können die Formulierung nicht deutlich genug machen. Bereiten Sie sich auch vor, die nötigen Begleitumstände der Veränderung in Angriff zu nehmen, denn sobald Sie aktiv werden, ist das Unbewusste überzeugt, dass Sie es ernst meinen und unterstützt Sie entsprechend. Visualisieren bedeutet auch mentales Üben und sich an den neuen Zustand gewöhnen. Vergessen Sie nicht, dass oft wiederholte Gedanken plötzlich Realität werden.

Wenn Ihre Absicht klar ist, wird eine Veränderung in Ihrem Inneren vor sich gehen, die vorerst nicht auf der physischen Ebene sichtbar ist.

Schmerz und Angst wahrnehmen und zulassen

Die Veränderung wird möglicherweise alten Schmerz aktivieren, der sich evt. anfänglich als Widerstand bemerkbar macht. Schauen Sie genau hin, was da an die Oberfläche Ihres Bewusstseins drängt, so haben Sie die grosse Chance, Wunden zu heilen, von denen Sie gar nicht mehr gewusst haben, dass die noch im Untergrund Ihrer Seele geschwelt haben.

Öffnen Sie sich diesen vielleicht ungewohnten Emotionen und auftauchenden Erinnerungen. Wenn die Veränderung tiefgehend und nachhaltig sein soll, will alles gesehen werden, das auftaucht. Und es ist nicht nötig, alle inneren Vorgänge zu VERSTEHEN! Emotionen sind da zum FÜHLEN! Nehmen Sie sich selber gegenüber die Haltung eines Erwachsenen ein, dem ein Kind seine Sorgen anvertraut, d.h. seien Sie einfach wach und verwundert, ohne zu beurteilen, was Sie sehen. Aber sehen Sie hin und nehmen Sie an, was Sie sehen und fühlen!

Gefühle zulassen bewirkt den Quantensprung.

Das kann auch bedeuten, dass Angst oder ein alter Schmerz sich meldet, den Sie noch nicht ganz verdaut haben, und der noch einmal gefühlt werden möchte, bevor er sich endgültig verabschiedet. Wehren Sie sich nicht dagegen. Vertrauen Sie dem Prozess, er ist ein natürlicher Vorgang und will Sie befreien und unterstützen. Ausser dem Schmerz und der Angst werden Sie immer auch Liebe spüren, welche Sie durchströmt, Sie unangreifbar macht und entschädigt für alles. Fühlen Sie sich der Menge an Energie, die Sie spüren, nicht ganz gewachsen, so lassen Sie sich dabei von einem Coach professionell begleiten.

So gehen Sie vor:

Machen Sie nur kurze Visualiserungs-Sitzungen. Sobald ein negativer Gedanke oder eine negative Emotion auftaucht, unterbrechen Sie die Sitzung SOFORT. Negativität verwässert Ihre Absicht und Ihr Zielbild und schwächt die Wirkung der Visualisierung ab. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes, bis die unerwünschte Emotion sich aufgelöst hat. Lassen Sie sie einfach abfliessen oder sich auflösen wie eine Wolke… setzen Sie dann Ihr breitestes Lächeln auf (als psychologisches Signal, dass alles in Ordnung ist!) und wiederholen Sie die Visualisierung.

10-20 Sekunden sind genug – so lange können die meisten Menschen sich bewusst auf etwas konzentrieren und eine Visualisierung halten. Wenn Sie es länger schaffen, super! Dann bleiben Sie dran! Aber – seien Sie NICHT VERÄRGERT, wenn Sie sie nicht halten können. Entspannen Sie sich einfach, und wiederholen Sie die Visualisierung – mit Spass! Sorgen sie sich nicht darum, jetzt ein mentales Bild produzieren zu müssen! Machen Sie nie eine Disziplinübung daraus. Es soll immer entspannt und mit Spass von statten gehen. Wenn Sie bewusst an Ihre Absicht denken, macht Ihr Gehirn sowieso ganz automatisch ein inneres Bild daraus!

Ist es gelungen, wiederholen Sie das Ganze, wann immer Sie sich entspannen können. Wiederholen Sie, wenn immer möglich, die Visualisierung täglich. Setzen Sie sich eine bestimmte Zeit dafür am Morgen nach dem Aufstehen und/oder am Abend vor dem Schlafen gehen fest, und lassen Sie sich das Visualisieren zur Gewohnheit werden.

Tipps für bessere Resultate:

Stellen Sie sich die Erfahrung, die Sie gerne haben möchten, sehr lebendig vor. Es ist wichtig, sich alle Einzelheiten auszumalen, die Sie sich vorstellen können. Sehen Sie die Szene plastisch vor sich, wie wenn Sie sie live erleben würden. Leute, die behaupten, Visualisieren funktioniere nicht, sehen die Einzelheiten nicht. Nun, wenn Sie sich wichtige Details wie Farbe, Grösse, Qualität, Geruch etc. nicht sehen, kann sich Ihr Wunsch nicht so verwirklichen, wie Sie ihn haben möchten!

Visualisieren Sie mehr als nur ein Bild, Fühlen Sie auch so authentisch wie möglich, was Sie dabei empfinden. Lassen sie die Emotion voll und ganz zu, die mit der Erfüllung Ihres Wunsches verbunden sind. Lassen Sie die Visualisierung zu einer körperlichen Erfahrung werden, die alle Sinne einbezieht. Was sehen, riechen oder hören Sie?

Benutzen Sie die Visualisierungstechnik im Sport, im Geschäft, für Ihre Gesundheit, in der Liebe, bei familiären Problemen… kurz bei allen nur erdenklichen Situationen Ihres Lebens. Visualisieren funktioniert garantiert. Ob Sie sich dessen nun bewusst sind oder nicht. Alles, was Sie je geschaffen haben, ist durch Visualisieren in Ihr Leben getreten! Es ist also keine Frage, ob es funktioniert, sondern es geht darum, bewusst und gezielt zu visualisieren, dann werden Sie die erstaunliche Wirkung der Visualisierung als Technik kennen lernen!

Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen

Ihr Quantensprung-Coach

Quantenheilung

 

 

 

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Visualisieren wirkt wunderbar – Die erstaunliche Wirkung der Visualisierung

Erneuerung von innen nach aussen: Es braucht nur 6 Schritte, um Ihr Leben zu verändern

 6 Schritte, um Ihr Leben zu verändern

6 Schritte zur Veränderung

Veränderung ist unangenehm und schafft Widerstand, wenn sie von aussen angestossen wird. Und doch geschieht sie jeden Moment, wir können ihr gar nicht ausweichen. Sind Sie hingegen selber entschlossen, dass Sie etwas verändern wollen und haben einmal angefangen, Ihre ewig gleiche Routine bewusst zu durchbrechen, so beginnt der Dominoeffekt der Erneuerung.

Die Basis aller Veränderung ist Hoffnung. Menschen suchen Veränderung, weil sie voller Hoffnung sind, dass ihr Leben besser wird. Und die gute Nachricht ist:

Veränderung ist möglich, wenn Sie sie wirklich wollen und die Verantwortung dafür übernehmen. 

Sie können immer etwas verbessern. Und es fängt damit an, dass Sie Ihr Denken ändern.
Bereit? Ich werde Sie jetzt durch einen 6 Schritte-Plan für eine positive Veränderung führen, denn es braucht nur 6 Schritte, um Ihr Leben zu verändern.

  1. Schritt: Ändern Sie Ihr Denken, denn damit ändern Sie auch Ihre Überzeugungen

Erneuerung und Aufschwung beginnt im Kopf. Ihre Überzeugungen sind ein Nebenprodukt davon, dass Sie lange genug über etwas nachgedacht haben und nun zu einem Schluss gekommen sind, an den Sie glauben. Der feste Glaube an die Wahrscheinlichkeit des Gelingens  gibt Ihnen den Schub dazu. Haben Sie gewusst, dass die Inhalte Ihres Glaubenssystems eine Ansammlung von Gedanken sind, die zu Ihren festen Überzeugungen geworden sind? Wenn Sie nun Ihr gewohntes Denken genau unter die Lupe nehmen und erkennen, dass vieles heute nicht mehr stimmt, so leuchtet Ihnen ein, dass eine Anpassung überfällig ist. Einsicht vermindert in Ihrer Wahrnehmung das Risiko der Veränderung und damit den Widerstand dagegen. Und schon stehen die Chancen für Ihre Veränderung gut!

  1. Schritt: Wenn Sie zu neuen Überzeugungen gekommen sind, dann ändern sich Ihre Erwartungen.

Eine positive Überzeugung ist das Wissen, dass wir ein Vorhaben umsetzen können. Es ist das Gefühl, das auf der Erfahrung beruht, dass wir erreichen werden, was wir vorhaben. Wir haben früh schon die Fähigkeit erworben, uns etwas vorzustellen und einschätzen zu können, ob wir uns die Umsetzung zutrauen oder nicht. Darum ist in einer Überzeugung viel Kraft… wenn wir überzeugt sind von dem, was wir wollen (oder sollen…), sind unsere Augen offen, und aus einer Idee wird schnell ein klares Bild, aus einer Vision wird Realität. Verantwortlich dafür ist eine Überzeugung. Und die Realität gibt uns immer Recht: Ob wir nun glauben, dass wir etwas schaffen werden, oder ob wir der Überzeugung sind, dass es nicht möglich ist, wir werden recht bekommen.

  1. Schritt: Wenn Ihre Erwartungen verändert sind, verändert sich entsprechend Ihre Haltung.

Sie erwarten, dass das Mittagessen in einer Stunde auf dem Tisch steht, weil dann die Gäste vor der Tür stehen. Werden Sie da nicht sofort die Ärmel hochkrempeln und sich für die nächste Stunde von nichts mehr ablenken lassen? Klar, denn das ist die nötige Haltung, die mit grösster Wahrscheinlichkeit zum erwünschten Resultat führt. Wir sind in der Lage, unsere Haltung von einer Sekunde auf die andere unserer Erwartung anzupassen. Schade ist, dass die meisten Menschen sich punkto Erwartungen an sich selbst auf einem Niveau eingependelt haben, das weit unter ihren Möglichkeiten liegt; sie haben sich an Mittelmässigkeit gewöhnt. Ein entscheidend wichtiger Faktor zum Gelingen der Veränderung ist die positive Erwartung, dass der Erfolg eintritt.

  1. Schritt: Wenn Sie eine neue Haltung haben, ändert sich Ihr Verhalten.

Wenn Sie einen Entschluss gefasst haben, Ihre Erwartung an sich selbst entsprechend angepasst haben und Ihre Arbeitshaltung die richtige ist, so wird sich als Ausdruck der inneren Veränderung unweigerlich Ihr Verhalten ändern. Wie innen, so aussen! Vor allem, wenn Sie in einer Führungsposition sind und Ihre Erwartung kommuniziert haben, werden Sie jetzt alles dran setzen, dass das Ergebnis Ihrer Erwartung entsprechen wird, nicht? Sie wollen ja bestimmt  vor Ihren Mitarbeitern selber mit guten Resultaten vorangehen…

  5. Schritt: Wenn sich Ihr Verhalten ändert, werden Sie andere Resultate bekommen.

Leider leben die meisten Menschen viel lieber weiter mit ihren alten Problemen als Ideen zu neuen Lösungen umzusetzen. Warum? Es ist einfach bequemer, auch wenn es weh tut. Solange wir nicht damit einverstanden sind, die alte Misere zu verlassen und eine Zeit lang das ungewohnt Neue zu akzeptieren, kann es uns nicht besser gehen. Das Zauberwort ist: Handeln, Tun. Sobald Sie aufgrund der veränderten Haltung ins Tun kommen, werden positive Resultate nicht ausbleiben.

  6. Schritt: Wenn Sie andere Resultate haben, befinden Sie sich bereits auf dem Pfad der Erneuerung.

Es ist viel einfacher, ein unvollkommenes Ergebnis in einen Erfolg zu verwandeln, als eine Ausrede in eine Chance. Das leuchtet ein, nicht? Denn, wer ein unvollkommenes Ergebnis hat, ist einer, der bereits aktiv unterwegs ist und ein Ziel vor Augen hat. Entspricht das Ergebnis nicht dem, was er sich vorstellt, so kann er es analysieren und erkennen, was er ändern muss. Einer, der aber vor allem kreativ ist im Finden neuer Ausreden, warum er etwas nicht kann, nicht darf, sich nicht getraut, noch nicht bereit ist etc., so er ist nicht in Bewegung und kann darum auch nirgendwo ankommen.

 Quelle: Die Inspiration zu diesem Artikel stammt vom Bestseller-Autor und Trainer John C. Maxwell

Ihr Quantensprung-Coach

Quantenheilung

 

 

 

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Erneuerung von innen nach aussen:  Es braucht nur 6 Schritte, um Ihr Leben zu verändern

Grosse Pläne für dieses Jahr? – Wie Sie die Wahrscheinlichkeit ihrer Verwirklichung um 100% erhöhen

5 Schlüsselfaktoren, durch die Sie die Chance zur Verwirklichung Ihrer grossen Pläne um 100% erhöhen!

Der Januar ist der Monat des Neubeginns und der grossen Pläne. Wie gross sind die Chancen, dass Sie Ihre Pläne auch umsetzen und Realität werden lassen? Es kommt auf diese fünf Schlüsselfaktoren an, welche die Wahrscheinlichkeit  der Erfüllung Ihrer Pläne um 100% erhöhen.

5 Schlüsselfaktoren, durch die Sie die Chance zur Verwirklichung Ihrer grossen Pläne um 100% erhöhen!

1. Schlüsselfaktor: Werden Sie sich klar, was genau Sie wollen, und fühlen Sie, wie sehr Sie es wollen

Das erste, was die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Wünsche in diesem Jahr schnell erfüllen, drastisch erhöht, ist Ihr zutiefst gefühltes Wollen. Vielleich gehören Sie ohnehin zu den Menschen, die ihre Wünsche schnell umsetzen können, aber für die meisten gibt es Hochs und Tiefs auf dem Weg der Verwirklichung. Je wichtiger es für Sie gefühlsmässig ist, dass der Wunsch in Erfüllung geht, desto eher werden Sie es erleben.

Wenn Sie heute noch nicht genau wissen, wohin Sie steuern, dann befinden Sie sich auf einer Reise des Zufalls. Das kann reizvoll sein, wenn Sie ein planloses Leben lieben. Aber wenn Sie zu den Menschen gehören, die gerne einen klaren Plan haben, wohin die Reise geht, so erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit der Verwirklichung Ihres gefassten Planes um 100%, wenn Sie ihn so konkret wie möglich formulieren.

Setzen Sie sich dazu bequem hin, entspannen Sie sich, und fangen Sie an, vor Ihrem geistigen Auge das erreichte Ziel in voller Plastizität zu sehen. Vergessen Sie für einen Moment Zeit und Raum und lassen Sie sich vollständig einsinken in die Vorstellung, dass Sie Ihren Plan bereits verwirklicht haben. Sehen Sie das Ziel in allen Farben, riechen Sie die damit verbunden Gerüche, hören Sie die Geräusche und vor allem fühlen Sie die Erfüllung und Freude dabei. Die emotionale Verankerung ist der entscheidende Schlüssel, der die Verwirklichung Ihres Plans nahezu garantiert. Warum?

Gefühle sind energetische Schwingung. Gleiche Schwingungsfrequenzen ziehen sich an.

Alles, was uns auf unserem Lebensweg ‚begegnet’, haben wir uns unbewusst erschaffen. Wenn Sie hauptsächlich negative Gedanken hegen, werden Sie sich nicht wundern müssen, wenn sich Ihr Leben eher negativ anfühlt. Sind Ihre Gedanken aber vornehmlich auf der positiven Seite, wird sich Ihr Leben entsprechend dem Gesetz der Anziehung positiv gestalten.

Unser Unbewusstes (das etwa 90% unseres Seins ausmacht) erkennt unsere Gedanken und die damit verbundenen Gefühle und reagiert darauf.

Der Hauptgrund, warum Wünsche nicht in Erfüllung gehen, sind die Gefühle, welche einem Wunsch entgegenstehen. Schreibt sich jemand also zu Anfang Jahr einen Wunschzettel voller Dinge, die schön zu haben wären, wie zum Beispiel eine grössere Wohnung, stöhnt aber beim Gedanken an die grössere Fläche, die es dann zu reinigen gilt, heimlich auf, so ist die Chance nicht gross, dass sich im Lauf des Jahres eine grössere Wohnung zeigen wird. Darum ist es viel wichtiger, seine Gefühle in Bezug auf die Pläne des Kopfes wahrzunehmen und die beiden in Einklang zu bringen, als schöne Worte zu finden für Zukunftsideen, die nicht aus dem eigenen Herzen kommen.

2. Schlüsselfaktor: Leben Sie in der festen Absicht, den Plan zu realisieren

Leben Sie Tag für Tag in der Absicht, an der Umsetzung Ihrer Idee ein Stück vorwärts zu kommen. Seien Sie ausserdem offen für Möglichkeiten, wie Sie andern mit Ihren Plänen zu Diensten sein können. Wenn Sie in der Absicht handeln, dass Ihr Tun möglichst vielen Menschen zugute kommen soll, so werden Sie erstaunt sein, auf welchen unergründlichen Wegen Sie Unterstützung erhalten werden.

Auch wird es Ihre Kreativität beflügeln, wenn Sie wissen, dass Sie mit Ihren Plänen Gutes tun. Wenn Sie in Ihrem Umfeld positive Veränderungen bewirken können, werden Sie rundum Helfer finden zur Verwirklichung dessen, was Sie sich vorgenommen haben.

Ein ‘Egotrip’ erfährt keine Unterstützung

Sollte es allerdings nur um Ihre eigenen Interessen gehen, so wird sich mit Sicherheit kaum einer dafür ein Bein ausreissen. Auch werden Sie Ihre eigenen Möglichkeiten damit in engen Grenzen halten. Machen Sie hingegen in Ihrem Denken die Wende von der Frage “Was brauche ich? Was will ich für mich?” hin zur Frage “Wie kann ich mehr beitragen? Wie kann ich mehr Leuten zu Diensten sein? Wie kann ich mehr bewegen für andere?” so wird Ihre geistige Haltung eine Schwingung von höherer Frequenz annehmen.  All das Gute, das Sie sich wünschen, kommt von einem Ort, der die Schwingung der Liebe enthält – es braucht einfach die Öffnung für diese Schwingung. Mit anderen Worten: Lassen Sie mehr Liebe zu in Ihrem Leben, und Sie werden mit Erstaunen feststellen, dass Ihnen alles zufliegt , was Sie brauchen.

Wenn wir uns mit der höchsten Schwingung des Kosmos synchronisieren, d.h. der Liebe in unserem Leben mehr Raum geben, so wird das Prinzip des Lebens alle Hindernisse beseitigen und uns den Weg weisen.

3. Schlüsselfaktor: Öffnen Sie sich der Möglichkeit, alte Wunden zu heilen

Die meisten von uns haben nie gelernt, wie man es anstellt, das Leben seiner Träume zu leben. Sie haben vielleicht – unter Schichten von viel Optimismus und der Erfahrung von Kompetenz in gewissen Lebensbereichen – eine tiefsitzende Überzeugung, dass Sie es nie zu etwas bringen werden, und das Leben Ihrer Träume gar nicht verdient haben.

Ihre Überzeugungen werden zu Ihren Gedanken, diese werden zu Ihren Handlungen, diese zu Ihren Gewohnheiten, welche zu Ihrem Charakter werden und schliesslich zu Ihrem Schicksal.

Solange Sie nach denselben Mustern und Überzeugungen leben und funktionieren, solange reagieren Sie auch gleich in bestimmten Situationen ihres Lebens. Und… Sie erschaffen immer wieder neu, wovor Sie sich fürchten.

Fragen Sie sich: Was ist auf dem Grund meiner Seele die Ursache für meine Selbstzweifel? Welche Gefühle sitzen in meinem Körper? (Die beiden sind verbunden!) Wovor fürchte ich mich am meisten?

Begegnen Sie Ihrem Schmerz und Ihrer Angst mit Freundlichkeit und Präsenz.

Durch unser waches Bewusstsein ist es uns möglich, uns als Teil von einem grösseren Ganzen zu fühlen und Veränderung und Heilung zu erfahren. Benötigen Sie kompetente Begleitung und Anleitung dazu, so wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens oder nehmen Sie hier Kontakt auf mit einem ausgebildeten Coach.

Durch bewusste Wandlung werden Sie zum Erschaffer Ihres Lebens, anstatt Opfer Ihrer Umstände zu sein.

4. Schlüsselfaktor: Üben Sie sich in Geduld

Leider wird unsere Geduld oft auf die Probe gestellt, wenn sich etwas nicht in dem zeitlichen Rahmen ergibt, wie wir es uns wünschen. Das kann bewirken, dass wir den Glauben an die Sache oder an uns selbst verlieren.

In dem Moment ist es klug, den Kern von Frieden, Freude, Liebe und Weisheit in uns zu erspüren, der weiss, dass sich alles ergeben wird, wenn wir unser Möglichstes getan haben.

Es nützt nichts, am Gras zu ziehen, damit es schneller wächst! Nur Geduld und eine Haltung des hoffnungsvollen Erwartens trägt uns bis zum Moment der Ernte. Bleiben Sie einfach präsent und optimistisch. Das Licht des wachen Bewusstseins ist mächtiger als jedes mürrische Antreiben zur Beeilung.

5. Schlüsselfaktor: Haben Sie Vertrauen

Es macht keinen Sinn, Veränderung erzwingen zu wollen. Eine grosse Gefahr ist der Vergleich mit anderen und das  Gefühl, mitzuhalten zu müssen. Gesunde Reifung braucht Zeit und Vertrauen, dass alles in guten Händen ist. Je mehr Sie den gegenwärtigen Moment auskosten können und Dankbarkeit finden für das, was Sie JETZT haben, umso eher werden sich Ihre Pläne in gewünschter Weise entfalten und verwirklichen.

Wenden Sie diese 5 Schlüsselfaktoren zur Verwirklichung Ihrer Pläne für dieses Jahr konsequent (oder besser für den Rest Ihres Lebens) an, und teilen Sie uns im Kommentarfeld Ihren Erfolg mit.

Ihr Quantensprung-Coach
Quantenheilung

 

 

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5 Schlüsselfaktoren, durch die Sie die Chance zur Verwirklichung Ihrer Pläne um 100% erhöhen!

Warum Spaziergänge gut für die Beziehung sind!

7 Gründe, warum Spaziergänge gut für die Beziehung sind

warum Spaziergänge gut sind für die Beziehung

Spaziergänge sind gut für die Beziehung

Bestimmt haben Sie über die Festtage Gelegenheit gehabt, Beziehungen, die Ihnen wichtig sind, ausgiebig zu pflegen. Während der Vorfreude auf Weihnachten, beim Feiern am Baum, bei Tisch mit der Familie ergaben sich Stunden des Zusammenseins, die in Erinnerung bleiben werden.

Doch was hat Spazieren mit zwischenmenschlichem Kontakt zu tun?

Also, liebe Hirnforscher – ja, ihr mit euren Labormänteln und Hirnelektroden…. Wo sind all eure Studien, die endlich klar machen, warum Spaziergänge gut für die Beziehung sind? Wo sind die Untersuchungen, die bezeugen, dass ein gemeinsamer Spaziergang (auch Nordic Walken tut’s…) genau so gut ist für die grosse Liebe und die familiäre Bande wie für den Kreislauf und die Verkaufszahlen von Reebok? Nun, meine gesamten Web-Recherchen haben keine einzige solche Studie zu Tage gefördert.

Macht nichts.

Ich habe mir im Laufe der Jahre während ungezählter Stunden auf ausgedehnten Spaziergängen meine eigenen Theorien darüber gebildet, was die Gründe sind, warum ausser gemeinsam Feste zu feiern Spaziergänge eine der allerbesten Aktivitäten für die Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen sind.

 ➽ Ein gemeinsamer Spaziergang sagt: Du bist mir wichtig.

Warum ist diese Botschaft mit drin, wenn Sie jemand anfragen, ob er oder sie mit Ihnen eine Runde um’s Dorf geht? Wär’s ein gemeinsames Essen, könnte man denken, dass Sie einfach Hunger haben. Eine Einladung ins Kino könnte bedeuten, dass Sie vielleicht ein Auge auf Angelina Jolie geworfen haben. Aber zusammen auf einen Spaziergang zu gehen heisst, dass Sie wirklich mit der betreffenden Person zusammen sein möchten. Denn, auch wenn Sie unterwegs noch schnell beim Metzger vorbei gehn, so hat ein Spaziergang doch kein anderes Ziel, ausser sich zu erholen, frische Luft zu tanken, sich an der Bewegung zu freuen und sich lebendig zu fühlen, nicht? Dabei Gesellschaft zu haben ist doppelt lebendig und bindet beide für die Dauer des Spazierganges ans ununterbrochene Zusammensein.

 ➽ Spazieren ist einfach.

Im Vergleich zu einer sportlichen Aktivität benötigt man für einen Spaziergang keine besondere Ausrüstung und keine besonderen Fähigkeiten, es müssen keine Resultate festgehalten werden, es braucht kein Platz reserviert und anschliessend kein Gerät gereinigt zu werden. Im Vergleich zu einem gemeinsamen Essen im Restaurant gibt es bei einem Spaziergang keinen mühsamen Entscheidungsprozess mit Studium der Karte und häufige Gesprächsunterbrüche durch die Freundlichkeit einer Serviertochter. Ausserdem gehen Sie Spaziergänge, die Sie oft wiederholen, wie im Schlaf, das heisst, Ihr Kopf und Ihre Aufmerksamkeit sind völlig frei für Ihre Begleitung. Bingo. Das sind die besten Voraussetzungen für ein konzentriertes Gespräch, in dem die Wertschätzung des andern höchste Priorität hat.

 ➽ Ein Spaziergang löst die Zunge.

Sind Sie einmal unterwegs, sind keine unerwünschten Zuhörer mehr da, auf die man unter Umständen Rücksicht nehmen muss, oder die einem den Mund verschliessen. Die Bewegung des Gehens wirkt sich ganzheitlich aus und bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern auch das Reden in Fluss. Die höhere Sauerstoffkonzentration in der Lunge aktiviert die Hirntätigkeit des Fussgängers (dafür nun gibt es Studien…) und kann ein Gespräch ins Rollen bringen, das in statischer Umgebung vielleicht eher stocken würde oder gar nicht zustande käme.

Als mich kürzlich eine Freundin zu einem Spaziergang einlud, weil sie sich vor einer grösseren Reise von mir verabschieden wollte, setzten wir uns nach einem kurzen Aufstieg auf eine Bank, von der wir einen weiten Blick über die Stadt hatten. Erst nach mehr als einer Stunde wurde mir bewusst, dass wir immer noch auf derselben Bank sassen, obwohl wir vorgehabt hatten, einen längeren Spaziergang über die Hügel der Stadt zu machen. Sie hatte aber plötzlich ein Thema angesprochen, das unsere ungeteilte Aufmerksamkeit brauchte, und die Tatsache, dass wir uns Zeit genommen hatten für diesen Spaziergang hatte den nötigen Freiraum geschaffen für ein wichtiges Gespräch, das so nicht geplant gewesen war.

➽ Ein Spaziergang bringt sogar Kinder und Jugendliche zum Reden.

Kennen Sie diese Antwort Ihres Sprösslings, wenn Sie abends bei Tisch sitzen und fragen: „So, wie war’s in der Schule?“ und von gegenüber nur ein „Hmmm“ zu hören ist? Und dann stellen Sie wieder dieselbe Frage am Sonntag, während sie Seite an Seite am Seeufer entlang spazieren und die Aussicht besteht, dass sie später zusammen ein Eis essen werden? – Wie Tag und Nacht, nicht?

Ich würde wetten, dass Sie da draussen die interessantesten Geschichten zu hören bekommen über den langweiligen Mathelehrer, der immer so schlechte Witze macht, dass nur er selber lacht, über den Fussballtrainer, der die Fouls seines Lieblings immer übersieht und die Freundin, die von ihren Eltern das iPhone 6 geschenkt bekommen hat. Es ist eine verbreitete Beobachtung von Eltern, dass zusammen unterwegs sein – kann auch eine Autofahrt sein – die Wirkung eines Eisbrechers hat – vielleicht, weil da nicht viel direkter Augenkontakt stattfindet, man vorausblickt und auf der Hut sein muss. Aber ein Eltern-Kind-Gespräch gelingt vor allem auf Spaziergängen besonders gut, weil das Kind da nicht in ein spannendes Video flüchten kann oder in ein Computergame, das einfach zu cool ist.

 ➽ Ein Spaziergang ist eine bescheidene, kleine Reise.

Wir haben alle die Erfahrung gemacht, dass gemeinsame Ferien sich fantastisch auswirken können auf eine Beziehung und dass die Wirkung oft lange danach noch anhält — mal vorausgesetzt, dass sie sich einig geworden sind über Destination und Aktivitäten. Ein einfacher Spaziergang hingegen braucht kaum Planung und kein Budget, bietet aber die gleichen Vorteile wie eine Reise zu zweit. Da ist der gemeinsame Aufbruch, dann der Tapetenwechsel, und da sind die kleinen Überraschungen des Unterwegsseins, aus denen gemeinsame Erinnerungen entstehen – Sehenswürdigkeiten und Geräusche, die Stimmung der Tageszeit, eine Entdeckung am Wegesrand, die bewusste Wahrnehmung der Vegetation, eine Katze, die euch um die Beine streicht, ein Reh in der Dämmerung etc.

 ➽ Unterwegs gibt’s immer Gesprächsstoff.

Ob Sie nun mit einem Freund unterwegs sind, den Sie nicht sehr häufig sehen, oder ob das Ihre Lebenspartnerin ist, mit der Sie bereits seit Jahrzehnten zusammen sind (vielleicht ist es eben ganz bewusst und besonders gern die langjährige Partnerin…), Sie werden auch Momente des Schweigens erleben. Das sind vielleicht die Momente, wo möglicherweise beiden gleichzeitig ein Lachen entfährt, wenn Ihnen gerade ein Jogger entgegenkommt, der Sie an einen gemeinsamen Bekannten erinnert. Oder es ergibt sich gerade, dass Sie an einer Plakatsäule Halt machen, die Ihnen gleich die Idee zu einer nächsten gemeinsamen Unternehmung liefert…

Gehen löst Knoten im Denken.

Das Geheimnis überraschender Lösungen für Probleme, die man gemeinsam wälzt, liegt im Loslassen. Hat man mal alle Aspekte eines anstehenden Problems besprochen und alle Faktoren, die es zu beachten gilt, aufgezählt, gewürdigt und evaluiert – und hat trotzdem die Lösung noch nicht gefunden – so kommt jetzt ein ganz wichtiger Punkt im kreativen Prozess: das Loslassen.

Ganz bestimmt ist Ihnen das Phänomen vertraut, dass Sie nach einem Wort suchen und es Ihnen jetzt, wo Sie es brauchen würden, einfach nicht einfällt. Doch kaum hat sich der Mensch, mit dem Sie gerade noch im Gespräch waren, verabschiedet und Sie sich einer neuen Tätigkeit zugewendet, da fällt es Ihnen ein, das Wort. Ah! Warum erst jetzt? schimpfen Sie vielleicht. Das Loslassen, das Entspannen, die wiedergewonnene Leichtigkeit war es, die dem Wort den Weg frei gemacht hat. Genauso verhält es sich mit Lösungen, die man krampfhaft sucht. Wenn Sie alles bedacht haben, legen Sie die Sache auf die Seite, und machen Sie zusammen einen Spaziergang. Die Chance ist gross, dass Ihnen die Lösung beim Gehen einfach zufällt. Die gemeinsame Freude über das ‘Geschenk vom Himmel’ wird Ihnen in Erinnerung bleiben.

Ich wünsche Ihnen viele Gelegenheiten zum Pflegen Ihrer Beziehungen auf ausgedehnten Spaziergängen über Land oder in der Stadt, denn jetzt kennen Sie wenigstens 7 Gründe, warum Spaziergänge gut für die Beziehung sind.

Ihr Quantensprung-Coach
Quantenheilung

 

 

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Warum Spaziergänge gut für die Beziehung sind!